Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#1389
In Ländern wie Kambodscha ist bereits die Hälfte des fruchtbaren Landes an ausländische Investoren verge ben.
#1390
Dieser Ausverkauf (Landgrabbing) geht einher mit einer Vertreibung der Bevölkerung.
#1391
Wir wollen die sofortige und vollständige Umsetzung der "Freiwilligen Leitlinien zum verantwo rtungsvollen Umgang mit Boden- und Landnutzungsrechten-, Fischgründen und Wäldern" der Vereinten Nationen: Europäische Un- ternehmen müssen daran gehindert werden, in anderen Ländern Menschenrechte wie das Recht auf Nahrung zu verletzen.
#1392
Der Spekulation mit Nahrungsmitteln wollen wir mit strengen Regeln entgegentreten.
#1393
Europäische Entwicklungszusa mmenarbeit darf Gentechnik weder di- rekt noch indirekt unterstützen, da diese oft die B äuerinnen und Bauern in die Abhängigkeit von Saatgutkonzernen bringt und kein wirksames Mittel g egen den Hunger ist.
#1394
Stattdessen müssen ökologische Anbaumethoden stärker gefördert werden.
#1395
Prozent der weltweiten Fischbestände sind überfi scht, dabei trägt Fisch in vielen Ländern in hohem Maß zur Ernährungssicherheit bei.
#1396
Mit Hilfe d er EU-Fischereiabkommen haben europäi- sche Fangschiffe Zugang zu Fischgründen in anderen Ländern.
#1397
Die Achtung der Menschenrech- te sowie ökologischer Kriterien muss in den Abkomme n verankert werden.
#1398
Vor Abschluss eines Abkommens muss nachgewiesen werden, dass keine Über fischung verursacht wird.
#1399
Mit Energie für Klima- und Umweltschutz Wir wollen eine Welt mit sauberen Flüssen und Meere n und gesunden Wäldern.
#1400
Wir wollen eine Zukunft, in der die Klimakatastrophe ausbleibt .
#1401
Wir wollen eine Welt, in der kein Mensch Angst haben muss vor Atomunfällen oder Kohlestaub, der die Gesundheit ruiniert.
#1402
Dies ist auch eine Frage von Solidarität und Gerechtigkeit, denn die Umweltzerstörung trifft arme Menschen und Länder am stärksten.
#1403
Die Energieversorgung der Zukunft baut auf Sonne, W ind und Wasserkraft, auf Effizienz sowie auf eine Einsparung des Energieverbrauchs.
#1404
Hierfür muss sich die EU international starkmachen und als Vorreiterin zum Mitmachen bewegen.
#1405
Aber nur wer glaubwürdig handelt kann überzeugen.
#1406
D eshalb muss die EU selbst mit dem Kli- maschutz Ernst machen und alle Zusagen aus den inte rnationalen Klimaverhandlungen erfüllen.
#1407
Umso wirkungsvoller kann die EU dann 2015 auf ein v erbindliches und gerechtes VN-Klima- schutzabkommen drängen.
#1408
Wir wollen Klima-Clubs mit Pionieren, die durch ambitionierte Ziele und Politiken aufzeigen, wie man klimafreundlich wi rtschaftet.
#1409
So können wir neue Dynamik in die internationalen Klimaverhandlungen bringen.
#1410
Wir kämpfen dafür, die globale Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.
#1411
Zudem bed arf es einer rechtlichen Verankerung des Schutzes von Umwelt- und Klimaflüchtlingen in der E U und weltweit.
#1412
Wir streben global eine gerechtere Verteilung von K limaschutzaufgaben und langfristig gleiche Emissionsrechte pro Kopf an.
#1413
Finanzzusagen der EU-M itgliedstaaten sind im Interesse der ge- samteuropäischen Glaubwürdigkeit transparent und oh ne Hintertür-Rechentricks zu erfüllen.
#1414
Die Europäische Union muss zur Vorreiterin werden u nd für einen verbindlichen Steigerungsplan für die internationale Klimafinanzierung bis 2020 e intreten.
#1415
Die ab 2020 jährlich zugesagten 100 Milliarden Euro für Klimaanpassungen müssen ber eitgestellt werden.
#1416
Entsprechend setzen wir uns dafür ein, den Green Climate Fonds mit den notwendigen Mitteln auszustatten.
#1417
Wir wollen, dass Europa seine Zusagen einhält und seine n Beitrag zu den weltweit notwendigen 100 Mrd.
#1418
Dollar leistet.
#1419
Erneuerbare Energien sind auf der Erfolgsstraße.


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