Dokument lesen
-
vom 22.07.2026 PDF
#1388
Fenster schließen und zurück
Februar 2014 EU muss ihre Agrospritziele abbauen.
#1389In Ländern wie Kambodscha ist bereits die Hälfte des fruchtbaren Landes an ausländische Investoren verge ben.
#1390Dieser Ausverkauf (Landgrabbing) geht einher mit einer Vertreibung der Bevölkerung.
#1391Wir wollen die sofortige und vollständige Umsetzung der "Freiwilligen Leitlinien zum verantwo rtungsvollen Umgang mit Boden- und Landnutzungsrechten-, Fischgründen und Wäldern" der Vereinten Nationen: Europäische Un- ternehmen müssen daran gehindert werden, in anderen Ländern Menschenrechte wie das Recht auf Nahrung zu verletzen.
#1392Der Spekulation mit Nahrungsmitteln wollen wir mit strengen Regeln entgegentreten.
#1393Europäische Entwicklungszusa mmenarbeit darf Gentechnik weder di- rekt noch indirekt unterstützen, da diese oft die B äuerinnen und Bauern in die Abhängigkeit von Saatgutkonzernen bringt und kein wirksames Mittel g egen den Hunger ist.
#1394Stattdessen müssen ökologische Anbaumethoden stärker gefördert werden.
#1395Prozent der weltweiten Fischbestände sind überfi scht, dabei trägt Fisch in vielen Ländern in hohem Maß zur Ernährungssicherheit bei.
#1396Mit Hilfe d er EU-Fischereiabkommen haben europäi- sche Fangschiffe Zugang zu Fischgründen in anderen Ländern.
#1397Die Achtung der Menschenrech- te sowie ökologischer Kriterien muss in den Abkomme n verankert werden.
#1398Vor Abschluss eines Abkommens muss nachgewiesen werden, dass keine Über fischung verursacht wird.
#1399Mit Energie für Klima- und Umweltschutz Wir wollen eine Welt mit sauberen Flüssen und Meere n und gesunden Wäldern.
#1400Wir wollen eine Zukunft, in der die Klimakatastrophe ausbleibt .
#1401Wir wollen eine Welt, in der kein Mensch Angst haben muss vor Atomunfällen oder Kohlestaub, der die Gesundheit ruiniert.
#1402Dies ist auch eine Frage von Solidarität und Gerechtigkeit, denn die Umweltzerstörung trifft arme Menschen und Länder am stärksten.
#1403Die Energieversorgung der Zukunft baut auf Sonne, W ind und Wasserkraft, auf Effizienz sowie auf eine Einsparung des Energieverbrauchs.
#1404Hierfür muss sich die EU international starkmachen und als Vorreiterin zum Mitmachen bewegen.
#1405Aber nur wer glaubwürdig handelt kann überzeugen.
#1406D eshalb muss die EU selbst mit dem Kli- maschutz Ernst machen und alle Zusagen aus den inte rnationalen Klimaverhandlungen erfüllen.
#1407Umso wirkungsvoller kann die EU dann 2015 auf ein v erbindliches und gerechtes VN-Klima- schutzabkommen drängen.
#1408Wir wollen Klima-Clubs mit Pionieren, die durch ambitionierte Ziele und Politiken aufzeigen, wie man klimafreundlich wi rtschaftet.
#1409So können wir neue Dynamik in die internationalen Klimaverhandlungen bringen.
#1410Wir kämpfen dafür, die globale Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.
#1411Zudem bed arf es einer rechtlichen Verankerung des Schutzes von Umwelt- und Klimaflüchtlingen in der E U und weltweit.
#1412Wir streben global eine gerechtere Verteilung von K limaschutzaufgaben und langfristig gleiche Emissionsrechte pro Kopf an.
#1413Finanzzusagen der EU-M itgliedstaaten sind im Interesse der ge- samteuropäischen Glaubwürdigkeit transparent und oh ne Hintertür-Rechentricks zu erfüllen.
#1414Die Europäische Union muss zur Vorreiterin werden u nd für einen verbindlichen Steigerungsplan für die internationale Klimafinanzierung bis 2020 e intreten.
#1415Die ab 2020 jährlich zugesagten 100 Milliarden Euro für Klimaanpassungen müssen ber eitgestellt werden.
#1416Entsprechend setzen wir uns dafür ein, den Green Climate Fonds mit den notwendigen Mitteln auszustatten.
#1417Wir wollen, dass Europa seine Zusagen einhält und seine n Beitrag zu den weltweit notwendigen 100 Mrd.
#1418Dollar leistet.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: