Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#1374
Landwirtschaft muss in der Entwicklungszusammenarbe it eine größere Rolle spielen.
#1375
Viele Län- der wurden zur Liberalisierung ihrer Agrarpolitik g ezwungen, mit verheerenden Folgen.
#1376
Bäue- rInnen finden kein Auskommen mehr.
#1377
Sie können nicht mit den Weltmarkt-Preisen konkurrie- ren, und die Länder bleiben von Nahrungsmittelimpor ten abhängig.
#1378
Die EU-Politik zementiert Strukturen, die unsere Agrarmärkte vor Konkurrenz a bschotten und gleichzeitig europäische, hoch subventionierte Überschüsse auf den Weltmarkt werfen.
#1379
Wir GRÜNE setzen uns für eine Agrarpolitik ein, die auch unsere Partnerländer im Blick hat.
#1380
Konkret bedeutet das zum Beispiel, die EU-Exportsubventionen abzuschaffen und die EU-A grarpolitik so zu gestalten, dass durch Dumpingpreise bei Lebensmitteln die Märkte in Entwi cklungsländern nicht ruiniert werden.
#1381
Für den Export bestimmte Lebensmittel dürfen nicht unte rhalb des Weltmarktpreises verkauft wer- den.
#1382
Subventionen, die zu einem Absinken der Weltma rktpreise unter die Produktionskosten führen, gehören abgeschafft.
#1383
Bei Handelsabkommen mu ss es für Entwicklungsländer Schutz- klauseln für Agrarprodukte geben; das Menschenrecht auf Ernährung muss ein Grundsatz in Handelsabkommen sein.
#1384
Es geht nicht darum, dass die EU die Welt ernährt, sondern dass sich die Bevölkerung in armen Staaten selbst ernähren ka nn.
#1385
Agrosprit verdrängt die Produktion von Nahrungsmitteln, etabliert Monokulturen und beschle unigt die Abholzung von Regenwald.
#1386
Die Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#1387
BDK Dresden, 07.
#1388
Februar 2014 EU muss ihre Agrospritziele abbauen.
#1389
In Ländern wie Kambodscha ist bereits die Hälfte des fruchtbaren Landes an ausländische Investoren verge ben.
#1390
Dieser Ausverkauf (Landgrabbing) geht einher mit einer Vertreibung der Bevölkerung.
#1391
Wir wollen die sofortige und vollständige Umsetzung der "Freiwilligen Leitlinien zum verantwo rtungsvollen Umgang mit Boden- und Landnutzungsrechten-, Fischgründen und Wäldern" der Vereinten Nationen: Europäische Un- ternehmen müssen daran gehindert werden, in anderen Ländern Menschenrechte wie das Recht auf Nahrung zu verletzen.
#1392
Der Spekulation mit Nahrungsmitteln wollen wir mit strengen Regeln entgegentreten.
#1393
Europäische Entwicklungszusa mmenarbeit darf Gentechnik weder di- rekt noch indirekt unterstützen, da diese oft die B äuerinnen und Bauern in die Abhängigkeit von Saatgutkonzernen bringt und kein wirksames Mittel g egen den Hunger ist.
#1394
Stattdessen müssen ökologische Anbaumethoden stärker gefördert werden.
#1395
Prozent der weltweiten Fischbestände sind überfi scht, dabei trägt Fisch in vielen Ländern in hohem Maß zur Ernährungssicherheit bei.
#1396
Mit Hilfe d er EU-Fischereiabkommen haben europäi- sche Fangschiffe Zugang zu Fischgründen in anderen Ländern.
#1397
Die Achtung der Menschenrech- te sowie ökologischer Kriterien muss in den Abkomme n verankert werden.
#1398
Vor Abschluss eines Abkommens muss nachgewiesen werden, dass keine Über fischung verursacht wird.
#1399
Mit Energie für Klima- und Umweltschutz Wir wollen eine Welt mit sauberen Flüssen und Meere n und gesunden Wäldern.
#1400
Wir wollen eine Zukunft, in der die Klimakatastrophe ausbleibt .
#1401
Wir wollen eine Welt, in der kein Mensch Angst haben muss vor Atomunfällen oder Kohlestaub, der die Gesundheit ruiniert.
#1402
Dies ist auch eine Frage von Solidarität und Gerechtigkeit, denn die Umweltzerstörung trifft arme Menschen und Länder am stärksten.
#1403
Die Energieversorgung der Zukunft baut auf Sonne, W ind und Wasserkraft, auf Effizienz sowie auf eine Einsparung des Energieverbrauchs.
#1404
Hierfür muss sich die EU international starkmachen und als Vorreiterin zum Mitmachen bewegen.


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