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vom 22.07.2026 PDF
#1371
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Menschenrecht auf Ernährung garantieren Jeder siebte Mensch hungert, und das, obwohl weltwe it ausreichend Nahrung vorhanden ist.
#1372Wir haben die Verantwortung, den Hunger auf der Wel t zu bekämpfen und das Menschenrecht auf Ernährung zu garantieren.
#1373Wir setzen uns dafür ein, dass das Menschenrecht auf Wasser für alle Menschen umgesetzt wird.
#1374Landwirtschaft muss in der Entwicklungszusammenarbe it eine größere Rolle spielen.
#1375Viele Län- der wurden zur Liberalisierung ihrer Agrarpolitik g ezwungen, mit verheerenden Folgen.
#1376Bäue- rInnen finden kein Auskommen mehr.
#1377Sie können nicht mit den Weltmarkt-Preisen konkurrie- ren, und die Länder bleiben von Nahrungsmittelimpor ten abhängig.
#1378Die EU-Politik zementiert Strukturen, die unsere Agrarmärkte vor Konkurrenz a bschotten und gleichzeitig europäische, hoch subventionierte Überschüsse auf den Weltmarkt werfen.
#1379Wir GRÜNE setzen uns für eine Agrarpolitik ein, die auch unsere Partnerländer im Blick hat.
#1380Konkret bedeutet das zum Beispiel, die EU-Exportsubventionen abzuschaffen und die EU-A grarpolitik so zu gestalten, dass durch Dumpingpreise bei Lebensmitteln die Märkte in Entwi cklungsländern nicht ruiniert werden.
#1381Für den Export bestimmte Lebensmittel dürfen nicht unte rhalb des Weltmarktpreises verkauft wer- den.
#1382Subventionen, die zu einem Absinken der Weltma rktpreise unter die Produktionskosten führen, gehören abgeschafft.
#1383Bei Handelsabkommen mu ss es für Entwicklungsländer Schutz- klauseln für Agrarprodukte geben; das Menschenrecht auf Ernährung muss ein Grundsatz in Handelsabkommen sein.
#1384Es geht nicht darum, dass die EU die Welt ernährt, sondern dass sich die Bevölkerung in armen Staaten selbst ernähren ka nn.
#1385Agrosprit verdrängt die Produktion von Nahrungsmitteln, etabliert Monokulturen und beschle unigt die Abholzung von Regenwald.
#1386Die Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#1387BDK Dresden, 07.
#1388Februar 2014 EU muss ihre Agrospritziele abbauen.
#1389In Ländern wie Kambodscha ist bereits die Hälfte des fruchtbaren Landes an ausländische Investoren verge ben.
#1390Dieser Ausverkauf (Landgrabbing) geht einher mit einer Vertreibung der Bevölkerung.
#1391Wir wollen die sofortige und vollständige Umsetzung der "Freiwilligen Leitlinien zum verantwo rtungsvollen Umgang mit Boden- und Landnutzungsrechten-, Fischgründen und Wäldern" der Vereinten Nationen: Europäische Un- ternehmen müssen daran gehindert werden, in anderen Ländern Menschenrechte wie das Recht auf Nahrung zu verletzen.
#1392Der Spekulation mit Nahrungsmitteln wollen wir mit strengen Regeln entgegentreten.
#1393Europäische Entwicklungszusa mmenarbeit darf Gentechnik weder di- rekt noch indirekt unterstützen, da diese oft die B äuerinnen und Bauern in die Abhängigkeit von Saatgutkonzernen bringt und kein wirksames Mittel g egen den Hunger ist.
#1394Stattdessen müssen ökologische Anbaumethoden stärker gefördert werden.
#1395Prozent der weltweiten Fischbestände sind überfi scht, dabei trägt Fisch in vielen Ländern in hohem Maß zur Ernährungssicherheit bei.
#1396Mit Hilfe d er EU-Fischereiabkommen haben europäi- sche Fangschiffe Zugang zu Fischgründen in anderen Ländern.
#1397Die Achtung der Menschenrech- te sowie ökologischer Kriterien muss in den Abkomme n verankert werden.
#1398Vor Abschluss eines Abkommens muss nachgewiesen werden, dass keine Über fischung verursacht wird.
#1399Mit Energie für Klima- und Umweltschutz Wir wollen eine Welt mit sauberen Flüssen und Meere n und gesunden Wäldern.
#1400Wir wollen eine Zukunft, in der die Klimakatastrophe ausbleibt .
#1401Wir wollen eine Welt, in der kein Mensch Angst haben muss vor Atomunfällen oder Kohlestaub, der die Gesundheit ruiniert.
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