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vom 22.07.2026 PDF
#114
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Statt beispielsweise eine demokratische Ausein andersetzung über die weitreichenden Kon- sequenzen der Krisenpolitik im Parlament zu führen, muteten sie den Bürgerinnen und Bürgern undurchsichtige Entscheidungen der Staats- und Regi erungschefInnen zu.
#115Diesen Kurs wollen wir ändern – für mehr Demokratie in Europa.
#116Wir streiten für mehr Mitbestimmung für die Bürgeri nnen und Bürger und mehr Macht für die Parlamente – vor Ort, in den Ländern, im Bund und a uf europäischer Ebene.
#117Mehr Demokratie bezieht die Bürgerinnen und Bürger stärker direkt e in, wie etwa durch die Europäische Bürgerin- itiative.
#118Entscheidungen sollen möglichst bürgerInn ennah fallen.
#119Wir wollen hin zu einer euro- päischen BürgerInnengesellschaft, die auch zwischen den Wahlen mehr Mitbestimmung einfor- dert und sich aktiv einmischen kann.
#120Bestehende Par tizipationsinstrumente wollen wir gemein- sam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickel n und ausbauen.
#121Starke Kommunen und Regionen können selbstbewusst ihre Interessen in de r EU vertreten, gerade auch bei öffentli- chen Dienstleistungen zur Daseinsvorsorge.
#122Nicht al les muss von der EU entschieden werden, vieles kann vor Ort besser entschieden werden.
#123Desh alb treten wir für das Prinzip der Subsidiari- tät ein.
#124Demokratie und Menschenrechte müssen überall in Eur opa und für alle durchgesetzt werden.
#125Wir wollen mehr Transparenz durch striktere Lobbyko ntrollen.
#126Wir treten für den Schutz vor Diskriminierung und streiten für volle Gleichberech tigung.
#127Wir kämpfen gegen Datenschnüffelei und für ein starkes Datenschutzrecht in der EU.
#128Wir setzen uns für einen Europäischen Konvent ein, der im Dialog mit Zivilgesellschaft und Sozial partnern Vorschläge erarbeitet, wie die euro- päische Demokratie und die Wirtschafts-, Finanz- un d Sozialpolitik weiterentwickelt werden sol- len.
#129Verantwortung für eine solidarische Welt Globale Probleme wie Klimawandel, Hunger und Armut erfordern eine gemeinsame Antwort Europas.
#130Die EU muss Vorreiterin sein für Demokrati e und Menschenrechte.
#131Nur zusammen ha- ben wir die Chance, soziale und ökologische Regeln für die Globalisierung durchzusetzen.
#132Eine Absenkung der ökologischen und sozialen Standards, wie sie mit den intransparenten Verhand- lungen zwischen der EU und den USA über das transat lantische Freihandels- und Investitionsab- kommen droht, lehnen wir dagegen ab.
#133Wir stehen für eine Fortsetzung der Erweiterungspoli- tik, denn davon können die Menschen sowohl in der E uropäischen Union als auch in den Bei- Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#134BDK Dresden, 07.
#135Februar 2014 Eine realistische Versicherung der möglichen Schäde n würde Atomstrom bereits heute unwirt- schaftlich machen.
#136Wir fordern EU-weit eine unbesch ränkte Haftung der Betreiber sowie der Betreiberstaaten für den Fall von Atomunfällen.
#137Für einen GAU eines seiner staatlichen Atom- kraftwerke haftet bspw.
#138Frankreich nur mit 100 Mill ionen €.
#139Fukushima hat bis heute bereits 100 Milliarden € gekostet.
#140Es ist Zeit für eine europäische Energiewende mit d em Ausstieg aus der Europäischen Gemein- schaft für Atomenergie und dem Einstieg in eine Eur opäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE).
#141Sie soll den effizienten Ausbau E rneuerbarer Energien innerhalb der EU för- dern und Europa so zum Vorreiter der Energieversorg ung des 21. Jahrhunderts machen.
#142Europäische Energiewende von unten BürgerInnen, Kommunen und Regionen aber auch region ale Unternehmen und das Handwerk sind entscheidende Akteure der Energiewende.
#143Für ei ne erfolgreiche und bürgerInnennahe eu- ropäische Energie- und Klimapolitik ist ihr Engagem ent unerlässlich.
#144Sowohl Ballungszentren wie beispielsweise das Ruhrgebiet und die Rhein-Main-Re gion, Metropolregionen wie London und Paris, forschungs- und entwicklungsorientierte Komp etenzzentren, wie die Region Nordhessen, als auch der ländliche Raum leisten an der Schnitts telle von Stadtentwicklung, Regionalplanung und Energiepolitik entscheidende Beiträge für eine „Energiewende von unten“.
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