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vom 21.07.2026 PDF
#1212
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Den Kommunen soll ein einfa- cher und zielgerichteter Zugang zu diesen Fördermit teln offenstehen.
#1213Darüber hinaus setzen wir uns für den problemlosen Übergang zwischen den Kran kenversicherungssystemen der EU-Staa- ten ein, ohne dass dieser zu Lasten der Kommunen ge ht.
#1214Die Zuwanderung von Menschen innerhalb der EU sehen wir auch als Chance, um die weitere Integration der EU zu fördern.
#1215Dazu wollen wir eine stärkere Vernetzung zwischen Kommunen und Regionen, in denen sich EU-BinnenmigrantInnen a nsiedeln, und den Kommunen und Re- gionen, die die Menschen verlassen, aktiv fördern u nd vorantreiben.
#1216Wir werden uns für die notwendige finanzielle Ausstattung eines solchen Ne tzwerkes stark machen und den Austausch von Erfahrungen, Wissen und Ideen fördern.
#1217Dabei so llten auch hochqualifizierte Einwanderin- Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#1218BDK Dresden, 07.
#1219Februar 2014 nen und Einwanderer selbst eine wichtige Rolle spie len.
#1220EU-Länder dürfen künftig an den innereuropäischen G renzen kontrollieren, wenn sie die mas- senhafte Ankunft von Flüchtlingen befürchten.
#1221Damit können Mitgliedstaaten, die ihre Grenzen nicht komplett gegen Flüchtlinge abdichten, künftig für ihre humanitäre Politik bestraft werden.
#1222Das hat das Europäische Parlament im Sommer 2013 ge gen die Stimmen von uns GRÜNEN be- schlossen.
#1223Das Reisen ohne Passkontrollen innerhalb der EU ist aber keine nationale Angelegen- heit, sondern Sache aller in der EU.
#1224Nationale Alle ingänge bei der Wiedereinführung von Grenz- kontrollen leisten Populismus Vorschub.
#1225Deshalb hab en wir GRÜNE immer gefordert, dass Grenzkontrollen im Schengen-Raum nur wiedereingefüh rt werden dürfen, wenn es aus gesamt- europäischer und nicht nur aus einzelstaatlicher Si cht gute Gründe dafür gibt.
#1226Auch an den Außengrenzen wollen wir keine Systeme w ie „smart borders“, durch die alle An- gehörigen von Drittstaaten künftig mit Fingerabdrüc ken bei der Einreise in die EU kontrolliert werden sollen – enormen Kosten und schwerwiegenden Eingriffen in die Datenschutzrechte von Reisenden zum Trotz.
#1227Wir wollen einen Neuanfang in der europäischen Grenzpolitik.
#1228Anstelle von mehr Überwachung und Abschottung wollen wir ein e Politik, die die Offenheit Europas in den Mittelpunkt stellt.
#1229Diese soll gewährleisten, d ass Angehörige von Drittstaaten ohne unver- hältnismäßige Visarestriktionen, lange Warteschlang en und erniedrigende Prozeduren in die EU reisen können.
#1230Wir wollen die europäischen Botschaften zu zentrale n Stellen für Konsularangelegenheiten für alle EU-BürgerInnen machen.
#1231So verbessern wir den S ervice, sparen unnötige Strukturen ein und erhöhen die Sichtbarkeit der EU im Ausland.
#1232Einwanderung gerecht und menschenwürdig gesta lten Europa ist ein Einwanderungskontinent.
#1233Auch deswege n ist die Migrationspolitik der Europäi- schen Union dringend reformbedürftig.
#1234Wir wollen ei ne liberale und humane Migrationspolitik in Europa, die an den Rechten und Bedürfnissen der MigrantInnen ausgerichtet ist und gleich- zeitig auf die Interessen der EU- und der Herkunfts staaten eingeht.
#1235Um dies zu gewährleisten, muss die EU neue Wege für eine legale und dauerhaft e Einwanderung schaffen, nicht nur für Hochqualifizierte.
#1236Wir wollen eine strategische Neu ausrichtung hin zu einer gemeinschaftlichen und kohärenten Migrationspolitik, die an den Rechte n von MigrantInnen orientiert ist.
#1237Wir wol- len die Rechte von MigrantInnen stärken und ihre Mö glichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftli- chen Leben in der EU ausweiten.
#1238Dazu gehört, dass wir den Zugang zum Wahlrecht durc h eine Einbürgerungsoffensive erleich- tern wollen.
#1239Wir streben die demokratische Teilhabe aller Menschen an, die längerfristig hier le- ben.
#1240Als nächsten Schritt wollen wir das kommunale Wahlrecht auch Menschen ohne deutschen Pass oder UnionsbürgerInnenschaft eröffnen.
#1241Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen auch ohne A ufenthaltsrecht in allen EU-Mitgliedstaa- ten Zugang zu einer medizinischen Grund- bzw.
#1242Notfa llversorgung erhalten und dass ihre Kin- der Schulen und Kitas besuchen können, ohne durch M eldepflichten bei Ausländerbehörden ab- gehalten zu werden.
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