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vom 18.07.2026 PDF
#1141
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Gesundheitsgefährdende Marketingstrat egien der Alkohol- und Tabakindustrie wollen wir in Europa konsequent zurückdrängen.
#1142GRUNDRECHTE VERTEIDIGEN IM DIGITALEN ZEITALTER C.
#1143Moderner Datenschutz für alle Die schockierenden Erkenntnisse über das massenhaft e Ausspähen unserer Kommunikation durch Geheimdienste sind noch sehr frisch.
#1144Zur Aufk lärung dieser Ausspähpraktiken wollen wir einen Untersuchungsausschuss im Europäischen Parlam ent einsetzen.
#1145Edward Snowden hat durch seine Enthüllungen die notwendige Debatte übe r die Arbeit von Geheimdiensten ange- stoßen.
#1146Wir treten für einen sicheren Aufenthalt vo n Edward Snowden in Deutschland oder ei- nem anderen europäischen Land ein.
#1147Um europäische R echtsstaatlichkeitsgrundsätze zu ge- währleisten, wollen wir bestehende Datenaustauschab kommen, zum Beispiel von Fluggast- und Bankdaten (PNR und SWIFT) aussetzen und gemäß stren gsten Datenschutzstandards neu ver- handeln.
#1148Die geheimdienstliche Ausspähung von EU-In stitutionen, auch durch EU-Mitgliedstaa- ten, verurteilen wir.
#1149Wir fordern eine grundsätzlic he Neuaufstellung der Geheimdienstarbeit von allen Mitgliedstaaten und Verpflichtungen, um gegen seitige Spionageaktionen zu beenden.
#1150Wir GRÜNE treten für einen modernen und starken Dat enschutz in Europa ein.
#1151Nur durch ein gemeinsames Vorgehen der EU können wir internationa l hohe Standards durchsetzen.
#1152Die zu- künftige Datenschutzpolitik in Europa muss auf der wissentlichen und expliziten Zustimmung zur Datenverarbeitung sowie umfassenden Information s- und Löschungsansprüchen gegenüber allen DatenverarbeiterInnen basieren.
#1153Nur wenn Verb raucherInnen aktiv einwilligen, dürfen ihre persönlichen Daten über die eigentlichen Vertragszw ecke hinaus erhoben, verwendet und wei- tergegeben werden.
#1154Außerdem müssen datenschutzfreun dliche Technik und Voreinstellungen zum EU-Standard werden.
#1155Auch das immer weiter verbr eitete Einkaufen mit dem Handy muss Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#1156BDK Dresden, 07.
#1157Februar 2014 höchsten Sicherheitsstandards entsprechen.
#1158Zudem mü ssen die Darstellungsmöglichkeiten von Vertragsbedingungen verbessert werden.
#1159Unternehmen muss es verboten sein, Daten von Euro- päerInnen an Drittstaaten weiterzugeben, wenn es da für keine Grundlage im europäischen Recht gibt.
#1160Wir wollen das Safe-Harbor-Abkommen (Ve reinbarung zwischen der EU und den USA, wonach US-Unternehmen die Daten von EU-BürgerI nnen unter bestimmten Vorausset- zungen in den USA verarbeiten dürfen) aufkündigen u nd neu verhandeln, um den europäischen Datenschutz im transatlantischen Austausch zu gewäh rleisten.
#1161Gleiches gilt auch für die Flug- gast- und Bankdatenabkommen, die anlasslose Datensa mmlung ermöglichen und somit nicht mit den Grundrechten der EU-BürgerInnen vereinbar s ind.
#1162Wir treten für eine Stärkung der Da- tenschutzbeauftragten ein, deren Unabhängigkeit EU- vertraglich festgelegt ist.
#1163Wir wollen Bür- gerInnenrechte europaweit stärken und kämpfen daher für das Ende der Vorratsdatenspeiche- rung in ganz Europa.
#1164Zur Abwehr von Spionage gegenüber Staat, Wirtschaft und EU-BürgerInnen sind verbindliche europäische Regelungen auf Grundlage der EU-Grundre chtecharta nötig.
#1165Es ist nicht hinnehm- bar, dass einzelne EU-Staaten andere EU-Staaten und EU-BürgerInnen ausspionieren.
#1166Geheim- dienstkontrolle und Spionageabwehr müssen auch auf europäischer Ebene stattfinden, um un- sere gemeinsame Infrastruktur zu schützen.
#1167Forschun gsprojekte zur unverhältnismäßigen Aus- weitung staatlicher Überwachung unter dem Programm INDECT dürfen nicht länger gefördert werden.
#1168Für die Zulassung von zivilen Drohnen in Eu ropa bedarf es klarer grundrechtsschützen- der Bedingungen.
#1169Digitaler Aufbruch Im Februar 2012 sind hunderttausende Menschen in ga nz Europa auf die Straße gegangen.
#1170Sie demonstrierten gegen das ACTA-Abkommen und die Über wachung des Internets bei der Ver- folgung von Urheberrechtsverletzungen.
#1171Dies zeigt: Es gibt längst eine „europäische Öffentlich- keit“ in der Netzpolitik.
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