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vom 18.07.2026 PDF
#1117
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Um Vorurteilen aufgrund sexueller und geschle chtlicher Identität entgegenzutreten, wol- len wir EU-Programme zur Förderung der Vielfalt auf legen.
#1118Außerdem möchten wir LSBTTI-Po- litik als Querschnittsaufgabe in bestehende EU-Prog ramme, wie z.
#1119Jugendbegegnungen inte- grieren.
#1120Selbstbestimmt leben in Europa Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf Selb stbestimmung in ganz Europa, genau wie nichtbehinderte Menschen.
#1121Egal ob bei der Arbei t, auf Reisen oder im Rahmen der Ausbil- dung: Viel zu oft wird ihre Teilhabe durch Barriere n verhindert.
#1122Wir möchten das auf europäi- scher Ebene ändern und das Recht auf selbstbestimmt e Teilhabe in einer Sozialcharta verankern, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#1123Februar 2014 S.
#1124die für alle Mitgliedstaaten verbindlich ist.
#1125Mens chen-)Rechte und Ansprüche möchten wir über die Europäische Strategie für behinderte Mensc hen europaweit harmonisieren.
#1126Wir werden uns gegen die Blockade der fünften Antidiskriminier ungsrichtlinie durch die deutsche Bundesre- gierung stark machen.
#1127Sozialrechtliche Ansprüche zu m Nachteilsausgleich möchten wir in allen Mitgliedstaaten frei von der Anrechnung von Einkomm en und Vermögen gestalten.
#1128Drogenpolitik: Regulieren statt kriminalisier en Der globale Krieg gegen Drogen ist gescheitert.
#1129Er fördert organisierte Kriminalität, verletzt Menschenrechte und trägt zur Destabilisierung von S taaten bei.
#1130Wir wollen deshalb, dass sich die Europäische Union auf internationaler Ebene für ein Ende des Drogenkriegs einsetzt.
#1131Natio- nale Schritte für eine Reform der Drogenpolitik sol lten unterstützt und nicht behindert werden.
#1132Die Europäische Union sollte überdies eine Reform d er Drogenpolitik in ihren Mitgliedstaaten fördern, die auf Prävention, Schadensminderung, Ent kriminalisierung, Hilfe und Regulierung setzt – und nicht auf Repression.
#1133Wer abhängig ist, braucht Hilfe und keine Strafverfolgung.
#1134Anstelle der gescheiterten Verbotspolitik fordern w ir langfristig eine an den tatsächlichen ge- sundheitlichen Risiken orientierte Regulierung alle r - auch bislang illegaler - Drogen.
#1135Wir spre- chen uns auch weiterhin dafür aus, dass Drogen wie Cannabis legal an Erwachsene abgegeben werden können.
#1136Pauschale Verbote neuer psychoaktive r Substanzen lehnen wir ab.
#1137Stattdessen wollen wir Zulassungsverfahren auf der Grundlage vo n Risikobewertungen ermöglichen, wie es sie bereits in anderen Ländern gibt.
#1138Die Kriminalis ierung von DrogenkonsumentInnen muss be- endet werden.
#1139Die Europäische Union soll dazu beitr agen, dass Instrumente wie Inhaltsstoff- Analysen illegaler Drogen (Drugchecking), Substitut ionsprogramme, Spritzentauschprogramme, Konsumräume und Programme zur Originalstoffabgabe i n den EU-Mitgliedsländern verfügbar gemacht werden.
#1140Die nach Einflussnahme durch die Ta bak-Lobby abgemilderte Regelung für die Gestaltung von Zigarettenschachteln wollen wir nochmals überprüfen und gegebenenfalls überarbeiten.
#1141Gesundheitsgefährdende Marketingstrat egien der Alkohol- und Tabakindustrie wollen wir in Europa konsequent zurückdrängen.
#1142GRUNDRECHTE VERTEIDIGEN IM DIGITALEN ZEITALTER C.
#1143Moderner Datenschutz für alle Die schockierenden Erkenntnisse über das massenhaft e Ausspähen unserer Kommunikation durch Geheimdienste sind noch sehr frisch.
#1144Zur Aufk lärung dieser Ausspähpraktiken wollen wir einen Untersuchungsausschuss im Europäischen Parlam ent einsetzen.
#1145Edward Snowden hat durch seine Enthüllungen die notwendige Debatte übe r die Arbeit von Geheimdiensten ange- stoßen.
#1146Wir treten für einen sicheren Aufenthalt vo n Edward Snowden in Deutschland oder ei- nem anderen europäischen Land ein.
#1147Um europäische R echtsstaatlichkeitsgrundsätze zu ge- währleisten, wollen wir bestehende Datenaustauschab kommen, zum Beispiel von Fluggast- und Bankdaten (PNR und SWIFT) aussetzen und gemäß stren gsten Datenschutzstandards neu ver- handeln.
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