Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 18.07.2026 PDF
#1081
Das Europäische Institut für Gleichst ellungsfragen muss die nötigen Ressourcen bekommen, um verlässliche und EU-weit vergleichbare wissenschaftliche Grundlagen zu Anti- diskriminierungspolitik und geschlechterspezifische n Fragen in allen Politikfeldern zu liefern.
#1082
Maßnahmen zum Gender-Mainstreaming sollen Männer un d Frauen als AkteurInnen von Gleichberechtigung einschließen.
#1083
Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit – da muss die EU dem europäischen Schluss- licht Deutschland endlich Beine machen.
#1084
Die Richtli nie zur Entgeltgleichheit muss wirksame Maßnahmen zu Transparenz und mehr Lohngerechtigkeit enthalten und endlich effektiv umge- setzt werden.
#1085
Das beugt auch der Altersarmut von Fr auen vor.
#1086
Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Entsch eidungspositionen ist überfällig.
#1087
Vorausset- zung dafür ist neben einer finanziellen Gleichstell ung auch eine deutliche Verbesserung der Ver- einbarkeit von Familie und Beruf.
#1088
Außerdem unterstü tzen wir den Vorschlag der EU für eine verbindliche Frauenquote in Aufsichtsräten großer F irmen.
#1089
Aber auch für die Führungsgremien der EU-Institutionen – wie zum Beispiel der Europäi schen Zentralbank – muss eine paritätische Besetzung verpflichtend werden.
#1090
Parteien und nation ale Regierungen sollen Maßnahmen für Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#1091
BDK Dresden, 07.
#1092
Februar 2014 die gleichberechtigte Beteiligung von Männern und F rauen ergreifen, wie z.
#1093
die Einführung paritätischer Wahllisten für die Europawahl.
#1094
Wir setzen uns für die reproduktiven und sexuellen Rechte von Frauen in allen Ländern ein.
#1095
Da- her unterstützen wir auf europäischer Ebene die For derung, dass allen Frauen der Zugang zu ei- ner medizinisch sicheren Abtreibung und zu Verhütun gsmitteln ermöglicht wird.
#1096
Wir wollen, dass endlich die Mutterschutz-Richtlinie im Ministe rrat verabschiedet wird.
#1097
Wir unterstützen die Forderung nach 20 Wochen Mutterschutz und EU-weit z wei Wochen Vaterschaftsurlaub bei voller Bezahlung.
#1098
Dies wäre für viele europäische L änder ein Riesen-Fortschritt und entspricht auch den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisati on.
#1099
Wir setzen uns auf europäischer Ebene für das individuelle Recht auf gute Kinderbet reuung ein.
#1100
Es ist unser Ziel, dass Männer und Frauen nach einer Unterbrechung der Erwerbstäti gkeit wegen Familienzeiten problemlos wieder ins Berufsleben zurückkehren können.
#1101
Gewalt gegen Frauen und Mädchen gehört immer noch z um europäischen Alltag.
#1102
Wir brauchen in allen Mitgliedstaaten Mindeststandards für die A nzahl und Qualität von - auch barrierefreien - Frauenhäusern, konsequente Strafverfolgung sowie gezielte Schulungen von Polizei, Justiz und Krankenhauspersonal.
#1103
Bei den jährlichen Haushaltsve rhandlungen des Europäischen Parlaments werden wir dafür streiten, dass genügend Mittel für erfolgreiche Programme zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und zur Unterstützung von H ilfsorganisationen bereitgestellt werden.
#1104
Wir GRÜNE stellen uns grundsätzlich gegen jede Art von Sexismus.
#1105
Auch gegen sexistische Werbung, weil sie Frauen aufgrund des Geschlechts a bwertet und diskriminiert.
#1106
Wir wollen, dass EU-weite Kriterien erarbeitet werden, die defi nieren, was sexistische Werbung ist.
#1107
Als Vor- bild könnten die vom österreichischen Werberat defi nierten Kriterien dienen.
#1108
Gleiche Rechte für Lesben, Schwule, Bisexuell e, Transsexuelle, Transgender und Interse- xuelle (LSBTTI) Wir kämpfen europaweit gegen jede Art von Diskrimin ierung aufgrund sexueller und ge- schlechtlicher Identität und wollen die vollständig e Gleichstellung von LSBTTI nicht nur auf dem Papier, sondern in allen gesellschaftlichen Bereich en auch in der Praxis durchsetzen.
#1109
Auch in Deutschland werden Lesben und Schwule beim Adoption srecht weiterhin benachteiligt, Trans- sexuelle werden pathologisiert.
#1110
Es gibt immer noch Mitgliedstaaten, die eine Ehe oder registrier- te Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare ni cht anerkennen.
#1111
LebenspartnerInnen werden z.


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