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vom 18.07.2026 PDF
#1045
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Dieser Erfolg darf nicht durch die Verhandlungen über das transat- lantische Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) ge fährdet werden.
#1046In Europa zu Hause – Kunst und Kultur Kunst und Kultur sind ein starkes verbindendes Elem ent in Europa.
#1047Das kulturelle Zusammen- wachsen ist eine große europäische Aufgabe – gemess en daran ist das Budget der EU für inter- kulturellen Austausch und transnationale künstleris che Kooperation zu gering.
#1048Der Kulturetat muss weiter steigen.
#1049Film leistet einen wichtigen B eitrag für die kulturelle Vielfalt Europas.
#1050Wir wollen den europäischen Film, vor allem regionale P roduktionen stärken, durch Filmförderung künstlerische Qualität befördern und den Vertrieb e uropäischer Filme und die Entwicklung qua- litativ hochwertiger Computerspiele stärker unterst ützen.
#1051Das Informationssystem für EU-För- dermittel muss verbessert und die Antragsbürokratie verringert werden.
#1052Der internationale Kul- turaustausch darf nicht an Visabestimmungen oder bü rokratischen Fallstricken scheitern.
#1053Min- desthonorare und -sozialstandards für KünstlerInnen sollten bei EU-geförderten Programmen eine Selbstverständlichkeit sein.
#1054Kunst und Kultur sind mehr als ein Wirtschaftsfaktor.
#1055Der Dop- pelcharakter als Kultur- und Wirtschaftsgut wurde v on der EU durch die Unterzeichnung der UNESCO-Konvention anerkannt.
#1056Sie verpflichtet die E U zum Schutz und zur Förderung der kul- turellen Vielfalt.
#1057Sie ist eine entscheidende Resso urce für Europas Zukunft.
#1058Statt sie reinen Mark- tinteressen zu unterwerfen wollen wir die kulturell e Vielfalt Europas erhalten und ausbauen.
#1059Medien- und Pressefreiheit verteidigen Wir wollen Vielfalt und Qualität der Medien als Gru ndlage einer lebendigen Demokratie garan- tieren und ihre Unabhängigkeit für die BürgerInnen Europas sicherstellen.
#1060Eine größtmögliche BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#1061Februar 2014 S.
#1062Staatsferne muss gewährleistet werden.
#1063In vielen eu ropäischen Ländern drohen die freie und unabhängige Presse und Rundfunk durch nationale Ges etze oder politisches Handeln immer wieder eingeschränkt zu werden.
#1064Die Europäische Uni on sollte von den Mitgliedstaaten die Ein- haltung der Grundrechtecharta stärker einfordern.
#1065BÜRGERINNENRECHTE STÄRKEN C.
#1066Rechtsstaatlichkeit voranbringen Mit dem Vertrag von Lissabon ist die polizeiliche u nd justizielle Kooperation in der EU zur Ge- meinschaftsangelegenheit geworden.
#1067Zudem wurden zwe i wichtige grüne Forderungen Reali- tät: Die EU-Grundrechtecharta ist nun verbindliches Recht und in der EU-Kommission gibt es eine eigene Generaldirektion für den Bereich Grundr echte und Justiz.
#1068Den Weg hin zu einheitli- chen Mindeststandards im Strafverfahren, den das Eu ropäische Parlament während der letzten Legislaturperiode in diesem neuen Rechtsrahmen besc hritten hat, wollen wir GRÜNE fortführen.
#1069Insbesondere im Bereich der Gerichtskostenhilfe und der Untersuchungshaft bedarf es gemein- samer europäischer Standards.
#1070Für uns ist das Grund voraussetzung für eine verstärkte Zusam- menarbeit von Polizei und Justiz in der EU.
#1071Anlässe für polizeiliche Kooperation in der EU nehm en zu.
#1072Die grenzübergreifende Kooperation von Polizei- und Justizbehörden in Praxis und Ausbi ldung ist daher dringend nötig.
#1073Für uns ist dabei eine dezentrale Kooperation wichtig, die durc h die Agenturen Europol und Eurojust koor- diniert und kofinanziert werden soll.
#1074Diese Agentur en und ihre Arbeit müssen aber in Zukunft besser durch das Europäische Parlament kontrolliert werden.
#1075Gerade bei grenzübergreifenden Ermittlungen und Pol izeimaßnahmen, etwa im Rahmen des Europäischen Haftbefehls müssen Verfahrensregeln, B eschuldigtenrechte und rechtsstaatliche Prinzipien wie die Verhältnismäßigkeit klar veranke rt werden.
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