Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 18.07.2026 PDF
#1033
Februar 2014 auf lokaler und regionaler Ebene kann die europäisc he Ebene eine koordinierende Funktion übernehmen.
#1034
Zudem ist uns wichtig, auch ganz prakti sche Fragen, wie zum Beispiel die Zeitum- stellung auf die europäische Ebene zu heben, wenn d as von Bürgerinnen und Bürgern in Europa eingebracht wird.
#1035
ffentliche Daseinsvorsorge vor Ort gestalten Wir GRÜNE wehren uns entschieden dagegen, dass eine Ausdehnung der Binnenmarktregeln die Handlungsspielräume der Regionen und Kommunen i m Bereich der Daseinsvorsorge weiter einschränkt.
#1036
Die Lebensqualität hängt maßgeblich da von ab, dass qualitativ hochwertige und bezahlbare öffentliche Dienstleistungen zur Verfügu ng stehen: zum Beispiel eine gute Wasser- versorgung, Abfallentsorgung, ein leistungsfähiger Personennahverkehr, soziale oder kulturelle, Gesundheits- oder Erziehungsdienstleistungen.
#1037
Um di es gewährleisten zu können, brauchen ins- besondere die Kommunen Gestaltungs- und Organisatio nsspielraum, den das Grundgesetz ga- rantiert und dessen Achtung im Vertrag von Lissabon verankert ist.
#1038
Der soziale Wohnungsbau und die sozialen Wohnraumförderungen müssen weiterh in in der Gesetzgebungshoheit der Mitgliedstaaten und ihrer Gebietskörperschaften lie gen.
#1039
Nur sie können auf die vielfältigen Her- ausforderungen und Bedingungen der jeweiligen Wohnu ngsmärkte eingehen und passgenaue Angebote liefern.
#1040
Die Vergabe öffentlicher Aufträge oder die interkommunale Zusammenarbeit darf nicht durch EU-Wettbewerbsrecht zur Privatisie rungsfalle werden.
#1041
Ausdrücklich muss der öffentlichen Hand die Möglichkeit gegeben sein, öff entliche Grundstücke auch unter Berück- sichtigung von Zielen der Daseinsvorsorge und weite rer kommunalpolitischer Entwicklungsziele zu vergeben; das EU-Wettbewerbsrecht darf dem nicht entgegenstehen.
#1042
Auch die Besteuerung interkommunaler Zusammenarbeit lehnen wir ab; diese Zusammenarbeit ist eine rein organisa- torische Angelegenheit der beteiligten Kommunen.
#1043
Ge gen den drohenden Privatisierungsdruck im Wasserbereich stand ein breites Bündnis aus Komm unen im engen Schulterschluss mit grü- nen Abgeordneten aus Landtagen, Bundestag und Europ äischem Parlament.
#1044
Unterstützt von der erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative „Wa sser ist ein Menschenrecht“ ist es schließlich gelungen, den Rat – einschließlich der schwarz-gelb en Bundesregierung – und die Kommission zum Einlenken zu bewegen.
#1045
Dieser Erfolg darf nicht durch die Verhandlungen über das transat- lantische Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) ge fährdet werden.
#1046
In Europa zu Hause – Kunst und Kultur Kunst und Kultur sind ein starkes verbindendes Elem ent in Europa.
#1047
Das kulturelle Zusammen- wachsen ist eine große europäische Aufgabe – gemess en daran ist das Budget der EU für inter- kulturellen Austausch und transnationale künstleris che Kooperation zu gering.
#1048
Der Kulturetat muss weiter steigen.
#1049
Film leistet einen wichtigen B eitrag für die kulturelle Vielfalt Europas.
#1050
Wir wollen den europäischen Film, vor allem regionale P roduktionen stärken, durch Filmförderung künstlerische Qualität befördern und den Vertrieb e uropäischer Filme und die Entwicklung qua- litativ hochwertiger Computerspiele stärker unterst ützen.
#1051
Das Informationssystem für EU-För- dermittel muss verbessert und die Antragsbürokratie verringert werden.
#1052
Der internationale Kul- turaustausch darf nicht an Visabestimmungen oder bü rokratischen Fallstricken scheitern.
#1053
Min- desthonorare und -sozialstandards für KünstlerInnen sollten bei EU-geförderten Programmen eine Selbstverständlichkeit sein.
#1054
Kunst und Kultur sind mehr als ein Wirtschaftsfaktor.
#1055
Der Dop- pelcharakter als Kultur- und Wirtschaftsgut wurde v on der EU durch die Unterzeichnung der UNESCO-Konvention anerkannt.
#1056
Sie verpflichtet die E U zum Schutz und zur Förderung der kul- turellen Vielfalt.
#1057
Sie ist eine entscheidende Resso urce für Europas Zukunft.
#1058
Statt sie reinen Mark- tinteressen zu unterwerfen wollen wir die kulturell e Vielfalt Europas erhalten und ausbauen.
#1059
Medien- und Pressefreiheit verteidigen Wir wollen Vielfalt und Qualität der Medien als Gru ndlage einer lebendigen Demokratie garan- tieren und ihre Unabhängigkeit für die BürgerInnen Europas sicherstellen.
#1060
Eine größtmögliche BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#1061
Februar 2014 S.
#1062
Staatsferne muss gewährleistet werden.
#1063
In vielen eu ropäischen Ländern drohen die freie und unabhängige Presse und Rundfunk durch nationale Ges etze oder politisches Handeln immer wieder eingeschränkt zu werden.


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