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vom 18.07.2026 PDF
#987
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Die Eu ropäische Kommission muss standhalten ge- gen populistische Forderungen, die Freizügigkeit fü r Roma in der EU einzuschränken.
#988Die dahin- gehende Rhetorik der deutschen Bundesregierung ist beschämend.
#989Wir fordern eine klare Linie gegen antiziganistische Parolen und die umfassende Umsetzung der EU-Roma-Strategie in allen Mitgliedstaaten der EU.
#990Dabei sind die Zivilgesells chaft und Roma-Organisationen einzubezie- hen.
#991Beim Abruf der EU-Gelder für die Integration v on Roma müssen die Mitgliedstaaten unter- stützt, der Austausch zwischen ihnen über erfolgrei che Konzepte zur Integration intensiviert und die zweckgemäße Verwendung der Mittel effektiv kont rolliert werden.
#992Wir verteidigen die Religionsfreiheit und die Freih eit, unter dem Dach der nationalen und euro- päischen Grundrechtsordnung die eigene Kultur zu le ben, gegen die ProtagonistInnen einer „Leitkultur“, die das kulturelle Leben in Deutschla nd und in Europa vereinheitlichen möchten.
#993Wir bekennen uns zur Religions- und Glaubensfreihei t als dem Menschenrecht, sich für oder ge- gen eine Religion zu entscheiden und diese religiös e oder weltanschauliche Überzeugung auch öffentlich bekunden oder widerrufen zu können.
#994Glei chzeitig darf der Staat niemanden auf- grund eines religiösen oder weltanschaulichen Beken ntnisses bevorzugen oder benachteiligen.
#995Die Religions- und Glaubensfreiheit findet ihre Sch ranken dort, wo im Namen der Religion die Menschenrechte anderer verletzt werden.
#996Wir werden deshalb im Europäischen Parlament die Initiative für den Schutz und die Hilfe für die Opf er religiös motivierter Gewalt und die aktive Aufnahme für religiös Verfolgte ergreifen.
#997EUROPA WÄCHST VON UNTEN C.
#998Europa vor Ort Um Europa zu erleben und zu verstehen, sind persönl iche Begegnungen und der direkte Aus- tausch über nationale Grenzen hinweg auf allen Eben en elementar.
#999Aktive Städtepartnerschaf- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#1000Februar 2014 S.
#1001ten, in denen sich die Zivilgesellschaft engagiert, Jugendaustausch, kommunale bzw.
#1002regionale Netzwerke und grenzüberschreitende Europaregionen b ilden den Humus, auf dem eine aktive europäische BürgerInnenschaft entstehen und sich ve rnetzen kann.
#1003Wir wollen das EU-Pro- gramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ ausbauen, das all diese Aktivitäten fördert.
#1004Durch ein „Europäisches Jahr für alle“ wollen wir die Ziv ilgesellschaft in der EU zusätzlich stärken.
#1005Es soll für Freiwillige jeden Alters offen sein, von z ivilgesellschaftlichen Organisationen getragen und mit öffentlichen Mitteln grundfinanziert werden .
#1006Auch dem in einigen Mitgliedstaaten beängstigend st arken Rechtsextremismus wollen wir durch Unterstützung der Zivilgesellschaft begegnen.
#1007Mehr als das Verbot einer Partei bewirkt die För- derung von Projekten, die durch Aufklärung Präventi onsarbeit leisten oder AussteigerInnen eine Chance zur Wiedereingliederung bieten.
#1008Dafür müssen auch zukünftig ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen.
#1009Wir GRÜNE fordern eine frakti onsübergreifende Arbeitsgruppe im Euro- päischen Parlament, um sich über Erkenntnisse und B edrohungslagen bezüglich rechter Grup- pierungen auszutauschen.
#1010Wir GRÜNE setzen uns auf allen Ebenen für eine Kult ur der Kooperation zwischen Gebietskör- perschaften ein.
#1011Der Blick über den kommunalen, reg ionalen oder nationalen Tellerrand hinaus muss in Europa zur Normalität werden.
#1012Innovative Id een und der Austausch von „best practice“-Beispielen stärken die Politik vor Ort un d helfen, regionale Potenziale zu entwickeln.
#1013Gleichzeitig schärfen sie den Blick für gemeinsame Interessen.
#1014Der europäische Mehrwert ist of- fensichtlich, wenn Grenzregionen ihre Strukturprobl eme durch grenzüberschreitende Infrastruk- tur, Bildungsangebote oder Erleichterungen für Gren zpendlerInnen anpacken.
#1015Auch beim Aus- bau der sozialen Infrastruktur kann das sinnvoll se in, und das nicht nur in dünn besiedelten Ge- bieten.
#1016Wir unterstützen daher die Europäische Terr itoriale Zusammenarbeit als eigenständiges Ziel der Kohäsionspolitik.
#1017Auch geografisch voneinander weit entfernte Städte und Regionen haben gemeinsame Interes- sen und Ziele: GRÜNE haben den „Konvent der Bürgerm eister“ mit ins Leben gerufen, in dem sich fast 5.
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