Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

Dokument lesen

-

vom 04.03.2026 PDF
#65
Wir wollen die verfassungsrechtlich garantierte Selbstverwaltung der Kommunen auch gegenüber der EU verteidigen und die kommunale Daseinsvorsorge stärken.
#66
Wir setzen uns dafür ein, dass die Daseinsvorsorge im Interesse unserer Bürger von der politischen Ebene wahrgenommen wird, die dafür den größten Sachverstand besitzt und am meisten davon betroffen ist – nämlich von unseren Kommunen.
#67
Unsere Gemeinden, Städte und Landkreise müssen eigenverantwortlich entscheiden können, wie sie ihre Aufgaben erledigen.
#68
Ihr Handlungs- und Entscheidungsspielraum darf nicht durch Vorgaben aus Europa unverhältnismäßig eingeengt werden.
#69
Bei der Trinkwasserversorgung hat Bayern erreicht, dass die Kommission von einer Zwangsprivatisierung vorerst Abstand genommen hat.
#70
Wir werden solche Pläne auch künftig verhindern.
#71
Man kann nicht jeden Bestandteil der kommunalen Selbstverwaltung den Wettbewerbsregeln des gemeinsamen Marktes unterwerfen.
#72
Wir werden die Versorgung des ländlichen Raums mit schneller Internet-Verbindung weiter ausbauen.
#73
Eine schnelle Internetverbindung ist im 21. Jahrhundert Teil der Daseinsvorsorge und eine grundlegende Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raums.
#74
Wir wollen, dass die EU uns nicht einengt, wenn wir die Kommunen bei der Einrichtung schneller Internetverbindungen finanziell unterstützen.
#75
Wir treten für den Erhalt und die Stärkung des deutschen Drei-Säulen-Banken-Modells mit unseren Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Europa ein.
#76
Unsere Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind fester Bestandteil der Daseinsvorsorge.
#77
Gerade jetzt in der Krise wird deutlich, dass sich das deutsche Modell als verlässlicher Partner von Anlegern und Mittelstand bewährt hat.
#78
Deshalb gilt: Finger weg von unseren Sparkassen.
#79
Wir fordern weniger Bürokratie in Europa und einen grundsätzlichen Bürokratiecheck für europäische Entscheidungen.
#80
Bürokratische Vorgaben der EU müssen auf ein Minimum beschränkt werden.
#81
Wir müssen Bürokratie verhindern, bevor sie entsteht.
#82
Wir wollen, dass Mittelstand und freie Berufe nicht durch überzogene europäische Regelungen weiter eingeschränkt werden.
#83
Bestehende Richtlinien und Verordnungen Europas müssen auf den Bürokratie- Prüfstand gestellt und falls erforderlich verändert oder ganz abgeschafft werden.
#84
Das gilt vor allem für Statistik- und Berichtspflichten für den Mittelstand.
#85
Die EU-Expertengruppe zum Bürokratieabbau leistet hier wertvolle Pionierarbeit.
#86
Wenn die Europäische Kommission inzwischen wesentliche Schritte zum Bürokratieabbau ankündigt, dann ist das auch ein erster Erfolg unserer bayerischen Politik.
#87
Dem müssen weitere Schritte zum Bürokratieabbau folgen.
#88
Gerade in der aktuellen Wirtschaftskrise darf es keine zusätzlichen Belastungen für Wirtschaft und Arbeitsplätze geben.
#89
Wir wollen über Grund und Boden selbst entscheiden.
#90
Hier verfügen wir über ausreichende oder bessere Regelungen als die meisten anderen EU-Länder.
#91
Wir lehnen deshalb eine Bodenschutzrichtlinie mit neuen bürokratischen Vorgaben ab.
#92
Für ein Europa mit stabilem Euro und geregelten Finanzmärkten Europa muss in der Wirtschafts- und Finanzkrise entschlossen handeln.
#93
Wir brauchen ein starkes Europa mit einer gemeinsamen Antwort auf die aktuellen Herausforderungen in Europa und der Welt.
#94
Wir treten für eine europaweite Verschärfung der Aufsichtsregeln für alle Finanzdienstleister ein.
#95
Die schwere Krise an den Finanzmärkten hat gezeigt, wie schnell sich eine falsche Marktentwicklung in einem Land weltweit auswirken kann und wie sehr die weltweite Vernetzung der Finanzmärkte vorangeschritten ist.


Fenster schließen und zurück

Anzeige: