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vom 04.03.2026 PDF
#53
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Soweit Länderkompetenzen berührt sind, müssen die Landtage in die europäische Gesetzgebung miteinbezogen werden.
#54Für ein Europa der Regionen mit klaren Zuständigkeiten Wir fordern, dass weniger Entscheidungen zentralistisch in Brüssel getroffen werden, sondern vor Ort in einem starken Europa der Regionen.
#55Wir wollen keinen europäischen Superstaat.
#56Wir wollen die Spielräume vor Ort in Kommunen und Regionen erhalten.
#57Brüssel darf sich nicht in alles einmischen, was auf bundes-, landes- oder kommunalpolitischer Ebene ausreichend oder besser geregelt werden kann.
#58Als Subsidiaritätsprinzip ist dies – vor allem ein Verdienst der CSU – fest in den vertraglichen Grundlagen der EU verankert.
#59Dieses Prinzip darf keine Worthülse bleiben, sondern muss auch durch die konkrete Ausgestaltung von EU-Entscheidungen vor Ort mit Leben erfüllt werden.
#60Wir verlangen klare Zuständigkeitsgrenzen für Europa.
#61Die Europäische Union muss sich auf Wesentliches und Notwendiges konzentrieren.
#62Damit sich die Europäische Union nur um wirkliche europäische Fragestellung kümmert, bedarf es einer klaren Kompetenzabgrenzung.
#63Weniger, aber besser“ – nach diesem Motto soll die Europäische Union nur dort aktiv werden, wo sie eine eindeutige rechtliche Zuständigkeit besitzt.
#64Wir vertrauen darauf, dass das Bundesverfassungsgericht streng überprüft, ob sich die EU an die geltende Verteilung der Zuständigkeiten gehalten hat.
#65Wir wollen die verfassungsrechtlich garantierte Selbstverwaltung der Kommunen auch gegenüber der EU verteidigen und die kommunale Daseinsvorsorge stärken.
#66Wir setzen uns dafür ein, dass die Daseinsvorsorge im Interesse unserer Bürger von der politischen Ebene wahrgenommen wird, die dafür den größten Sachverstand besitzt und am meisten davon betroffen ist – nämlich von unseren Kommunen.
#67Unsere Gemeinden, Städte und Landkreise müssen eigenverantwortlich entscheiden können, wie sie ihre Aufgaben erledigen.
#68Ihr Handlungs- und Entscheidungsspielraum darf nicht durch Vorgaben aus Europa unverhältnismäßig eingeengt werden.
#69Bei der Trinkwasserversorgung hat Bayern erreicht, dass die Kommission von einer Zwangsprivatisierung vorerst Abstand genommen hat.
#70Wir werden solche Pläne auch künftig verhindern.
#71Man kann nicht jeden Bestandteil der kommunalen Selbstverwaltung den Wettbewerbsregeln des gemeinsamen Marktes unterwerfen.
#72Wir werden die Versorgung des ländlichen Raums mit schneller Internet-Verbindung weiter ausbauen.
#73Eine schnelle Internetverbindung ist im 21. Jahrhundert Teil der Daseinsvorsorge und eine grundlegende Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raums.
#74Wir wollen, dass die EU uns nicht einengt, wenn wir die Kommunen bei der Einrichtung schneller Internetverbindungen finanziell unterstützen.
#75Wir treten für den Erhalt und die Stärkung des deutschen Drei-Säulen-Banken-Modells mit unseren Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Europa ein.
#76Unsere Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind fester Bestandteil der Daseinsvorsorge.
#77Gerade jetzt in der Krise wird deutlich, dass sich das deutsche Modell als verlässlicher Partner von Anlegern und Mittelstand bewährt hat.
#78Deshalb gilt: Finger weg von unseren Sparkassen.
#79Wir fordern weniger Bürokratie in Europa und einen grundsätzlichen Bürokratiecheck für europäische Entscheidungen.
#80Bürokratische Vorgaben der EU müssen auf ein Minimum beschränkt werden.
#81Wir müssen Bürokratie verhindern, bevor sie entsteht.
#82Wir wollen, dass Mittelstand und freie Berufe nicht durch überzogene europäische Regelungen weiter eingeschränkt werden.
#83Bestehende Richtlinien und Verordnungen Europas müssen auf den Bürokratie- Prüfstand gestellt und falls erforderlich verändert oder ganz abgeschafft werden.
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