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vom 04.03.2026 PDF
#14
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Wir wollen unseren Wohlstand und unsere Soziale Marktwirtschaft bewahren.
#15Auf diese Fragen müssen wir auch europäische Antworten finden: Kein EU-Mitgliedstaat kann diese Herausforderungen alleine meistern.
#16Globale Probleme erfordern einen europäischen und internationalen Ordnungsrahmen.
#17Nur eine reformierte und handlungsfähige EU kann die Interessen der EU-Mitgliedstaaten in der Welt vertreten und durchsetzen.
#18Wir brauchen deshalb mehr Europa im Großen und weniger Europa im Kleinen.
#19Die CSU steht für ein Europa, dem die Menschen vertrauen können und das seiner Verantwortung in der Welt gerecht wird.
#20Die CSU steht aber auch für ein Europa, das seine Grenzen kennt – in seinen Zuständigkeiten, in finanzieller Hinsicht und in seiner räumlichen Ausdehnung.
#21Die Menschen erleben Europa heute im Alltag nicht selten als bürokratisch, sachfremd, intransparent und bürgerfern.
#22Wir wollen kein bürokratisches und zentralistisches Europa und keine Politik der Gleichmacherei in ganz Europa.
#23Nicht jedes Problem in Europa ist eine Aufgabe für Europa.
#24Wir wollen, dass sich Europa vor allem auf die Probleme konzentriert, die Regionen und Staaten in einer sich wandelnden Welt nicht allein lösen können.
#25Wir wollen ein Europa, das den Menschen nützt und sie schützt.
#26Europa muss sich klar zu den Werten des Christentums und der Aufklärung bekennen und aus ihnen leben.
#27Diese Werte verpflichten uns zur Verteidigung der unantastbaren Menschenwürde, zur Verwirklichung der universalen Menschenrechte, zur Stärkung von Ehe und Familie sowie zum Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.
#28Diese gemeinsamen Wurzeln setzen zugleich klare Grenzen für die Erweiterungsfähigkeit Europas.
#29Europa muss die kulturellen Besonderheiten seiner starken Regionen achten und schützen und den Menschen dadurch Heimat bewahren.
#30Die CSU steht für ein starkes Bayern in Europa.
#31Für ein bürgernahes und demokratisches Europa Europäische Regelungen wirken sich immer stärker auf das Leben der Menschen aus.
#32Sie fordern deshalb mehr Mitsprache in Europa und wollen stärker in europäische Entscheidungsprozesse einbezogen werden.
#33Darum fordern wir mehr Demokratie für Europa.
#34Wir wollen die Bürger bei wichtigen Fragen zu Europas Zukunft mit Volksabstimmungen stärker in die Entscheidung einbeziehen.
#35Dies soll gelten, wenn wichtige Zuständigkeiten von den Mitgliedstaaten auf Europa übertragen werden oder wenn die europäische Familie um weitere Mitgliedstaaten erweitert werden soll.
#36Bayern ist Vorbild in Sachen direkter Demokratie – auf Landesebene und auf kommunaler Ebene.
#37Diese direkten Mitwirkungsmöglichkeiten haben sich in Bayern seit Jahrzehnten bewährt.
#38Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass sich die Menschen mit politischen Entscheidungen wirklich identifizieren.
#39Es ist Aufgabe der Politik, politische Entscheidungen gut zu begründen und dadurch die Zustimmung der Menschen zu notwendigen wichtigen Veränderungen und deren Vertrauen zu erarbeiten.
#40Wir fordern, dass das Europäische Parlament als einzige direkt vom Volk gewählte EUInstitution alle grundsätzlichen Fragen der EU mitentscheidet.
#41Nur, wenn wir das Europäische Parlament umfassend stärken, schaffen wir mehr Transparenz und Demokratie.
#42Ein starkes Europäisches Parlament verhindert, dass Bürokraten hinter verschlossenen Türen unverständliche Entscheidungen fällen – wie das Verbot von Glühbirnen oder Vorgaben zum Salzgehalt im Brot oder zur Mindestgröße von Güllegruben.
#43Solche Entscheidungen der Bürokratie müssen künftig demokratisch kontrolliert werden.
#44Wir wollen, dass das Europäische Parlament künftig an einem Ort tagt und das Recht erhält, selbst über seinen Sitz zu entscheiden.
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