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vom 04.03.2026 PDF
#204
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Wir begrüßen, dass auf Forderung Bayerns das Verbot von Vertreibung ausdrücklich in die Charta der Grundrechte aufgenommen worden ist.
#205Wir bekennen uns klar zum Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin unter maßgeblicher Mitwirkung der deutschen Heimatvertriebenen.
#206Wir werden auch künftig deren berechtigte Anliegen in der EU und im Dialog mit unseren östlichen Nachbarstaaten vertreten.
#207Dazu gehört auch die Unterstützung deutscher Volksgruppen und Minderheiten in ihren Heimatgebieten.
#208Wir stehen für ein Europa der Familien, in dem mehr Frauen und Männer sich für ein „Ja“ zu Kindern entscheiden und in dem sie dafür beste Bedingungen erhalten.
#209Wir wollen echte Wahlfreiheit für Familien, wie sie ihr Leben gestalten.
#210Wir wollen kein Europa, das Familien vorschreibt, wie sie zu leben haben.
#211Wir fordern einen höheren Stellenwert für die deutsche Sprache in Europa.
#212Europa lebt aus dem Reichtum seiner Regionen, Völker und Kulturen und aus dem gegenseitigen geistigen und kulturellen Austausch.
#213Deutsche Sprache und bayerische Kultur haben dabei eine ganz besondere Bedeutung als eigenständige ebenso wie als vermittelnde Kraft.
#214Denn Sprache und Kultur geben Heimat.
#215Auch eine verbesserte Teilhabe der Menschen an den Entscheidungen der Europäischen Union ist nur möglich, wenn der praktische Gebrauch der deutschen Sprache auf EU-Ebene verstärkt wird.
#216Wir verlangen, dass alle Antragsformulare für EU-Fördergelder auf Deutsch verfügbar sind und auch auf Deutsch ausgefüllt werden können.
#217Als meistgesprochene Muttersprache in Europa muss Deutsch gleichberechtigte Arbeitssprache neben Englisch und Französisch sein.
#218Eine umfassendere Nutzung der deutschen Sprache und eine Übersetzung aller EUDokumente ins Deutsche von Anfang an ist ein sichtbarer Beitrag für eine verstärkte Bürgernähe der Europäischen Union.
#219Dies gilt vor allem für Förderanträge: Nur wenn diese auch auf Deutsch abrufbar sind, haben unsere Freiberufler, Handwerker und kleine mittelständische Unternehmen die Chance, von Mitteln der Europäischen Union zu profitieren.
#220Wir bestehen darauf, dass Deutschland als das Land Europas mit den meisten Bürgerinnen und Bürgern, über eine entsprechend starke Vertretung von deutschen Staatsangehörigen in Europas Institutionen verfügt.
#221Für ein Europa mit Respekt vor der Schöpfung Wir stehen für ein Europa, das sich der Bewahrung der Schöpfung verpflichtet und das auch in Zeiten der wirtschaftlichen Krise seinen umwelt- und klimaschutzpolitischen Verpflichtungen gerecht wird.
#222Umwelt- und Klimaschutz ist eine grenzüberschreitende Herausforderung und erfordert deswegen auch europäische und – auf deren Grundlage – internationale Lösungen.
#223Europa muss bei der Entwicklung und dem Einsatz umweltschonender Technologien Motor und Vorreiter für die internationale Entwicklung sein.
#224Wir wollen nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt mit gesundem Boden, gesunder Luft, gesunden Nahrungsmitteln und sauberem Wasser übergeben.
#225Durch die europäische Umweltpolitik schaffen wir einheitliche Wettbewerbsbedingungen für unsere Unternehmen in Europa.
#226Das sichert Arbeitsplätze in Bayern und ganz Deutschland.
#227Wir wollen, dass Bayern als exportstarkes Industrieland einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des globalen Klimawandels leistet, lehnen aber eine einseitige Belastung einiger weniger EU-Staaten ab.
#228Wir wollen im Automobilbereich Vorreiter für moderne Antriebstechnologien sein und setzen uns für einen integrierten Ansatz aus Energiesparen, dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem Einsatz kohlenstoffarmer Energieerzeugung ein.
#229Die Europäische Union muss positive Anreize für eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik mit gerechter Lastenverteilung setzen, statt unter dem Deckmantel des Klimaschutzes eine Politik zu betreiben, die Arbeitsplätze gefährdet.
#230Wir wollen die natürlichen Lebensgrundlagen in Europa sichern.
#231Wir brauchen dabei Lösungen und politische Ansätze, die auf die Besonderheiten unserer heimatlichen Naturräume angepasst sind.
#232Wir lehnen zu viel Bürokratie aus Brüssel ab, die der natürlichen Vielfalt Europas nicht Rechnung trägt.
#233Die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie sowie die Vogelschutzrichtlinie müssen die Besonderheiten unserer bayerischen Landschaft und Umwelt ausreichend berücksichtigen.
#234Wir wollen die Entscheidung über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen selbst treffen.
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