Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.03.2026 PDF
#188
Es müssen mehr bayerische Hilfsregelungen für unsere bäuerlichen Betriebe auch abweichend von EU-Regelungen möglich sein, ohne dass Brüssel sich hier einmischt.
#189
Lebensfremde Entscheidungen Brüssels lehnen wir ab.
#190
Wir wollen überbordende Verwaltungslasten in der Landwirtschaft abbauen.
#191
Viele Landwirte leiden unter zunehmenden Kontrollen oder bürokratischen Auflagen.
#192
Dies wollen wir ändern.
#193
Kontrollen müssen gebündelt werden, und besondere Regeln für die Landwirtschaft ("Cross-Compliance") vereinfacht werden.
#194
Unser Ziel ist dabei, mehr regionale Eigenständigkeit zur Entwicklung der bayerischen Landwirtschaft zu erhalten, um unseren bäuerlichen Familienbetrieben eine faire Chance im europäischen Binnenmarkt zu eröffnen.
#195
Für ein Europa der Werte Europa lebt von gemeinsamen Werten.
#196
Das europäische Einigungswerk wird nach unserer festen Überzeugung nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn gemeinsames europäisches Handeln auf gemeinsamen Wertvorstellungen und Überzeugungen in allen Mitgliedstaaten aufbaut.
#197
Wir wollen ein Europa, das die Freiheit der Religion, des Christentums und der christlichen Kirchen, aber auch der anderen Religionsgemeinschaften in Europa, achtet und stärkt.
#198
Wir treten für einen Gottesbezug in den vertraglichen Grundlagen der Europäischen Union ein.
#199
Im Bewusstsein unserer Verantwortung vor Gott und dem Menschen fühlt sich die CSU dem christlich-jüdischen Erbe Europas verpflichtet.
#200
Dessen Werte sind der Wegweiser der CSU für die Zukunft Europas.
#201
Wir setzen uns für ein europäisches Volksgruppenrecht ein, das ein friedliches Zusammenleben aller Volksgruppen in der EU dauerhaft absichert.
#202
Europa muss die Rechte traditioneller Volksgruppen und Minderheiten achten und schützen.
#203
Dies schließt ein Vertreibungsverbot mit ein.
#204
Wir begrüßen, dass auf Forderung Bayerns das Verbot von Vertreibung ausdrücklich in die Charta der Grundrechte aufgenommen worden ist.
#205
Wir bekennen uns klar zum Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin unter maßgeblicher Mitwirkung der deutschen Heimatvertriebenen.
#206
Wir werden auch künftig deren berechtigte Anliegen in der EU und im Dialog mit unseren östlichen Nachbarstaaten vertreten.
#207
Dazu gehört auch die Unterstützung deutscher Volksgruppen und Minderheiten in ihren Heimatgebieten.
#208
Wir stehen für ein Europa der Familien, in dem mehr Frauen und Männer sich für ein „Ja“ zu Kindern entscheiden und in dem sie dafür beste Bedingungen erhalten.
#209
Wir wollen echte Wahlfreiheit für Familien, wie sie ihr Leben gestalten.
#210
Wir wollen kein Europa, das Familien vorschreibt, wie sie zu leben haben.
#211
Wir fordern einen höheren Stellenwert für die deutsche Sprache in Europa.
#212
Europa lebt aus dem Reichtum seiner Regionen, Völker und Kulturen und aus dem gegenseitigen geistigen und kulturellen Austausch.
#213
Deutsche Sprache und bayerische Kultur haben dabei eine ganz besondere Bedeutung als eigenständige ebenso wie als vermittelnde Kraft.
#214
Denn Sprache und Kultur geben Heimat.
#215
Auch eine verbesserte Teilhabe der Menschen an den Entscheidungen der Europäischen Union ist nur möglich, wenn der praktische Gebrauch der deutschen Sprache auf EU-Ebene verstärkt wird.
#216
Wir verlangen, dass alle Antragsformulare für EU-Fördergelder auf Deutsch verfügbar sind und auch auf Deutsch ausgefüllt werden können.
#217
Als meistgesprochene Muttersprache in Europa muss Deutsch gleichberechtigte Arbeitssprache neben Englisch und Französisch sein.
#218
Eine umfassendere Nutzung der deutschen Sprache und eine Übersetzung aller EUDokumente ins Deutsche von Anfang an ist ein sichtbarer Beitrag für eine verstärkte Bürgernähe der Europäischen Union.


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