Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

Dokument lesen

-

vom 04.03.2026 PDF
#178
Der ländliche Raum bietet Heimat, sozialen Zusammenhalt und hohe Lebensqualität.
#179
Wir setzen uns als verlässlicher Anwalt unserer Landwirte dafür ein, dass sich die EUAgrarpolitik stärker an den Interessen der bäuerlichen Landwirtschaft ausrichtet.
#180
Die EU muss der besonderen Struktur der bayerischen Landwirtschaft Rechnung tragen.
#181
Wir wollen unsere Bauern international wettbewerbsfähig machen.
#182
Wir treten deshalb entschieden auch für die Landwirte ein, die ihre Produkte für den heimischen Markt produzieren wollen.
#183
Rückflüsse aus dem EU-Haushalt für die Gemeinsame Agrarpolitik müssen auch wieder der Landwirtschaft zu Gute kommen.
#184
Wir streben einen Zukunftspakt für die bäuerliche Landwirtschaft an, der den bäuerlichen Familienbetrieben eine langfristige Perspektive bietet.
#185
Die CSU wird auch in der nächsten Legislaturperiode des Europäischen Parlamentes für eine preisstabilisierende Milchmengensteuerung eintreten.
#186
Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Erzeuger stärken und das Markenprodukt „bayerische Milch und Milchprodukte“ und dessen Absatz weiter fördern.
#187
Wir wollen mehr regionale Zuständigkeiten und Entscheidungsmöglichkeiten in der Landwirtschaftspolitik.
#188
Es müssen mehr bayerische Hilfsregelungen für unsere bäuerlichen Betriebe auch abweichend von EU-Regelungen möglich sein, ohne dass Brüssel sich hier einmischt.
#189
Lebensfremde Entscheidungen Brüssels lehnen wir ab.
#190
Wir wollen überbordende Verwaltungslasten in der Landwirtschaft abbauen.
#191
Viele Landwirte leiden unter zunehmenden Kontrollen oder bürokratischen Auflagen.
#192
Dies wollen wir ändern.
#193
Kontrollen müssen gebündelt werden, und besondere Regeln für die Landwirtschaft ("Cross-Compliance") vereinfacht werden.
#194
Unser Ziel ist dabei, mehr regionale Eigenständigkeit zur Entwicklung der bayerischen Landwirtschaft zu erhalten, um unseren bäuerlichen Familienbetrieben eine faire Chance im europäischen Binnenmarkt zu eröffnen.
#195
Für ein Europa der Werte Europa lebt von gemeinsamen Werten.
#196
Das europäische Einigungswerk wird nach unserer festen Überzeugung nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn gemeinsames europäisches Handeln auf gemeinsamen Wertvorstellungen und Überzeugungen in allen Mitgliedstaaten aufbaut.
#197
Wir wollen ein Europa, das die Freiheit der Religion, des Christentums und der christlichen Kirchen, aber auch der anderen Religionsgemeinschaften in Europa, achtet und stärkt.
#198
Wir treten für einen Gottesbezug in den vertraglichen Grundlagen der Europäischen Union ein.
#199
Im Bewusstsein unserer Verantwortung vor Gott und dem Menschen fühlt sich die CSU dem christlich-jüdischen Erbe Europas verpflichtet.
#200
Dessen Werte sind der Wegweiser der CSU für die Zukunft Europas.
#201
Wir setzen uns für ein europäisches Volksgruppenrecht ein, das ein friedliches Zusammenleben aller Volksgruppen in der EU dauerhaft absichert.
#202
Europa muss die Rechte traditioneller Volksgruppen und Minderheiten achten und schützen.
#203
Dies schließt ein Vertreibungsverbot mit ein.
#204
Wir begrüßen, dass auf Forderung Bayerns das Verbot von Vertreibung ausdrücklich in die Charta der Grundrechte aufgenommen worden ist.
#205
Wir bekennen uns klar zum Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin unter maßgeblicher Mitwirkung der deutschen Heimatvertriebenen.
#206
Wir werden auch künftig deren berechtigte Anliegen in der EU und im Dialog mit unseren östlichen Nachbarstaaten vertreten.
#207
Dazu gehört auch die Unterstützung deutscher Volksgruppen und Minderheiten in ihren Heimatgebieten.
#208
Wir stehen für ein Europa der Familien, in dem mehr Frauen und Männer sich für ein „Ja“ zu Kindern entscheiden und in dem sie dafür beste Bedingungen erhalten.


Fenster schließen und zurück

Anzeige: