Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.03.2026 PDF
#162
Wir fordern, dem Haushalt der Europäischen Union klare Grenzen zu setzen, und die Grundsätze des sparsamen Haushaltens und die Kontrollen hierüber in der EU zu verschärfen.
#163
Gerade angesichts der Wirtschaftskrise darf der EU-Haushalt nicht unbegrenzt ausgedehnt werden.
#164
Wir lehnen eine EU-Steuer ab.
#165
Die letzte Entscheidung über die Höhe der Zuflüsse aus den nationalen Haushalten an die EU muss bei den Mitgliedstaaten bleiben.
#166
Mehr Abgaben zu Gunsten der Europäischen Union bedeuten langfristig höhere Belastungen für die Bürger in unserem Land.
#167
Wir verlangen mehr Beitragsgerechtigkeit in der EU und lehnen höhere Lasten für Deutschland als EU-Nettozahler ab.
#168
Wir werden deshalb in der nächsten Legislaturperiode die dringend notwendige Reform der EU-Finanzen vorantreiben.
#169
Die Beiträge der Mitgliedstaaten müssen sich an der wirtschaftlichen Leistungskraft orientieren.
#170
Wir wollen, dass das Geld, das deutsche Steuerzahler nach Europa überweisen, wieder in stärkerem Maße zu ihnen zurückkehrt.
#171
Die deutschen Steuerzahler dürfen im Vergleich zu denen anderer Länder nicht benachteiligt werden.
#172
Insbesondere die Abschaffung des so genannten Briten-Rabatts steht für uns ganz oben auf der Tagesordnung.
#173
Durch den Einsatz der CSU profitieren gerade strukturschwache Gebiete in Bayern stark von EU-Regionalfördermitteln.
#174
Diese Förderung muss fortgesetzt werden.
#175
Wir unterstützen die Gründung einer grenzübergreifenden Europaregion mit Österreich und Tschechien.
#176
Für ein Europa mit einem starken ländlichen Raum und einer zukunftsfähigen Landwirtschaft Der ländliche Raum ist mit Millionen von Arbeitsplätzen ein bedeutender Wirtschaftsstandort.
#177
Die Menschen im ländlichen Raum erbringen über die Hälfte der bayerischen Wirtschaftsleistung.
#178
Der ländliche Raum bietet Heimat, sozialen Zusammenhalt und hohe Lebensqualität.
#179
Wir setzen uns als verlässlicher Anwalt unserer Landwirte dafür ein, dass sich die EUAgrarpolitik stärker an den Interessen der bäuerlichen Landwirtschaft ausrichtet.
#180
Die EU muss der besonderen Struktur der bayerischen Landwirtschaft Rechnung tragen.
#181
Wir wollen unsere Bauern international wettbewerbsfähig machen.
#182
Wir treten deshalb entschieden auch für die Landwirte ein, die ihre Produkte für den heimischen Markt produzieren wollen.
#183
Rückflüsse aus dem EU-Haushalt für die Gemeinsame Agrarpolitik müssen auch wieder der Landwirtschaft zu Gute kommen.
#184
Wir streben einen Zukunftspakt für die bäuerliche Landwirtschaft an, der den bäuerlichen Familienbetrieben eine langfristige Perspektive bietet.
#185
Die CSU wird auch in der nächsten Legislaturperiode des Europäischen Parlamentes für eine preisstabilisierende Milchmengensteuerung eintreten.
#186
Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Erzeuger stärken und das Markenprodukt „bayerische Milch und Milchprodukte“ und dessen Absatz weiter fördern.
#187
Wir wollen mehr regionale Zuständigkeiten und Entscheidungsmöglichkeiten in der Landwirtschaftspolitik.
#188
Es müssen mehr bayerische Hilfsregelungen für unsere bäuerlichen Betriebe auch abweichend von EU-Regelungen möglich sein, ohne dass Brüssel sich hier einmischt.
#189
Lebensfremde Entscheidungen Brüssels lehnen wir ab.
#190
Wir wollen überbordende Verwaltungslasten in der Landwirtschaft abbauen.
#191
Viele Landwirte leiden unter zunehmenden Kontrollen oder bürokratischen Auflagen.
#192
Dies wollen wir ändern.


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