Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.03.2026 PDF
#128
Es hat sich krisenfester als die Modelle erwiesen, die einseitig auf den Finanz- und Dienstleistungssektor gesetzt haben.
#129
Im Mittelpunkt der Wirtschaftspolitik muss der Mensch stehen.
#130
Wir setzen uns für einen niedrigeren Mehrwertsteuersatz für arbeitsintensive Dienstleistungen (zum Beispiel im Hotel- und Gaststättengewerbe) ein.
#131
Bayern profitiert aufgrund seiner zentralen Lage in ganz besonderem Maße von der wirtschaftlichen Integration Europas.
#132
Ein starker Mittelstand und starke freie Berufe sind das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft.
#133
Sie sind nach wie vor Garant für sichere Arbeitsplätze.
#134
Wir müssen ihnen innerhalb Europas faire steuerliche Rahmenbedingungen schaffen.
#135
Wir lehnen eine vorzeitige Öffnung unseres Arbeitsmarktes für Arbeitnehmer aus den neuen Mitgliedstaaten der EU ab.
#136
Ein stark exportorientiertes Land wie Bayern ist auf offene Märkte in der Europäischen Union und in der Welt angewiesen.
#137
Wir müssen jedoch in der Krise auf aktuelle Risiken reagieren und Arbeitsplätze in Bayern wirksam schützen.
#138
Wir wollen, dass die Rechte und der notwendige Schutz der Arbeitnehmer, die mit ihrer Arbeit die Grundlagen unseres Wohlstandes erwirtschaften, gewährleistet bleiben.
#139
Die europäische Politik schafft in ihrem Zuständigkeitsbereich einen sozialen Rahmen und liefert hierdurch eine wichtige Antwort auf die Globalisierung.
#140
Die EU bietet den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Schutz und sorgt für faire Arbeitsbedingungen.
#141
Eine generelle europäische Zuständigkeit in der Sozialpolitik lehnen wir jedoch ab, da die soziale Absicherung in den EU-Mitgliedstaaten äußerst unterschiedlich ist.
#142
Eine europäische Zentralisierung in der Sozialpolitik würde zwangsläufig zu Lasten unserer im europäischen Vergleich hervorragenden deutschen sozialen Sicherungssysteme gehen.
#143
Gemeinsame europäische Sozialkassen lehnen wir aus diesem Grund ebenfalls ab.
#144
Wir stehen für die Gleichberechtigung aller Bürger und sprechen uns klar gegen jede Form der Diskriminierung aus.
#145
Weiteren Antidiskriminierungsvorgaben der EU erteilen wir jedoch eine klare Absage.
#146
Wir wollen entschlossen und auf allen Ebenen das in Europa nach wie vor zwischen Männern und Frauen bestehende inakzeptable Lohngefälle bekämpfen.
#147
Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gehört für uns auch eine moderne Gleichstellungspolitik.
#148
Hierzu bedarf es aber keiner neuen Regeln aus Brüssel.
#149
Wir wollen die Qualifikation junger Menschen im europäischen Kontext auf nationaler und regionaler Ebene weiter verbessern.
#150
Deshalb werden wir im Rahmen der Jugendaustausch- und Bildungsprogramme dafür sorgen, dass möglichst vielen jungen Menschen die Chance gegeben wird, im europäischen Ausland zusätzliche Qualifikationen zu erwerben.
#151
Eine Einmischung in die Bildungshoheit Bayerns lehnen wir jedoch ab.
#152
Bildung bleibt Ländersache.
#153
Im Wettbewerb der Bildungssysteme Europas wollen wir Bayerns Spitzenstellung weiter ausbauen.
#154
Wir setzen uns dafür ein, die europaweite Anerkennung von Bildungsabschlüssen weiter zu vereinfachen.
#155
Der beruflichen Bildung muss im vereinigten Europa ein gleichrangiger Stellenwert zukommen, wie dies in Bayern der Fall ist.
#156
Wir wollen das hohe Schutzniveau der Bürger im Verbraucherschutz erhalten und stärken.
#157
Wir setzen auf gemeinsame Regeln im europäischen Binnenmarkt nach dem Leitbild des mündigen Verbrauchers.
#158
Diese dürfen aber nicht zu einer überbordenden Bürokratie führen, die dem Verbraucher nicht nützt.


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