Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.03.2026 PDF
#105
Ihre Bezahlung soll sich statt am kurzfristigen Börsengewinn am langfristigen Unternehmenserfolg orientieren.
#106
Wir treten dafür ein, dass auch in der Krise die Stabilität des Euros gewahrt bleibt und lehnen eine Aufweichung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes ab.
#107
Bürgernähe erreicht man nur mit Vertrauen.
#108
Ein Beispiel dafür ist der Stabilitäts- und Wachstumspakt, den die CSU gegen viele Widerstände durchgesetzt hat.
#109
Nur durch ihn ist der Euro zu einer verlässlichen und stabilen Weltwährung geworden.
#110
Wir werden den Stabilitäts- und Wachstumspakt auch in Zukunft verteidigen.
#111
Die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank garantiert die Stabilität des Euros.
#112
Wir lehnen deshalb politisch motivierte Beitritte zur Eurozone ohne strikte Einhaltung der Konvergenzkriterien ab.
#113
Deutschland darf nicht von Mitgliedstaaten mit finanziellen Schwierigkeiten in Mithaftung genommen werden.
#114
Nach den Regeln des EU-Vertrags müssen solche Länder ihre Finanzierungsprobleme selbst lösen.
#115
Soweit erforderlich muss Hilfe für solche Staaten unter strengen Auflagen im internationalen Rahmen, zum Beispiel durch den Internationalen Währungsfonds, erbracht werden.
#116
Die Politik der CSU war von Anfang an der Stabilität unserer Währung verpflichtet, zuerst der D-Mark und später dem Euro.
#117
Die Sicherheit der Ersparnisse unserer Bürger hat für uns oberste Priorität.
#118
Gemeinsame Euro- Staatsanleihen würden die Finanzierungskosten Deutschlands wesentlich erhöhen und zu Mehrbelastungen für den deutschen Steuerzahler in Milliardenhöhe führen.
#119
Auch Kreditvergaben durch Mitgliedstaaten mit soliderer Haushalts- und Wirtschaftslage kommen nicht in Betracht.
#120
Angesichts des möglichen finanziellen Mittelbedarfs von Staaten mit existentiellen Schwierigkeiten wäre die Leistungsfähigkeit Deutschlands überfordert.
#121
Für ein Europa der Sozialen Marktwirtschaft Die Soziale Marktwirtschaft zählt zu den gemeinsamen Grundwerten, auf denen die Europäische Union gegründet ist.
#122
Nur die Soziale Marktwirtschaft gibt die richtigen Antworten auf die Herausforderungen der globalen Wirtschaftskrise und das Scheitern von Sozialismus und Spekulationskapitalismus.
#123
Beide haben Wohlstand gefährdet und Arbeitsplätze vernichtet.
#124
Nur eine eindeutige Ausrichtung auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft sichert wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und gewährleistet gleichzeitig den notwendigen sozialen Ausgleich.
#125
Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise müssen die politischen Maßnahmen Vorrang haben, die Arbeitsplätze sichern und neue schaffen.
#126
Die Europäische Union muss Impulse für ein gesundes Wirtschaftswachstum geben.
#127
Wir treten dafür ein, dass die Soziale Marktwirtschaft als das Wirtschaftsmodell Bayerns und Deutschlands mit einem starken und innovativen Mittelstand, einer praxisorientierten dualen Ausbildung und einem ausgeprägten sozialen Frieden mit einer stabilen Sozialpartnerschaft zum Leitmodell für die gesamte EU wird.
#128
Es hat sich krisenfester als die Modelle erwiesen, die einseitig auf den Finanz- und Dienstleistungssektor gesetzt haben.
#129
Im Mittelpunkt der Wirtschaftspolitik muss der Mensch stehen.
#130
Wir setzen uns für einen niedrigeren Mehrwertsteuersatz für arbeitsintensive Dienstleistungen (zum Beispiel im Hotel- und Gaststättengewerbe) ein.
#131
Bayern profitiert aufgrund seiner zentralen Lage in ganz besonderem Maße von der wirtschaftlichen Integration Europas.
#132
Ein starker Mittelstand und starke freie Berufe sind das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft.
#133
Sie sind nach wie vor Garant für sichere Arbeitsplätze.
#134
Wir müssen ihnen innerhalb Europas faire steuerliche Rahmenbedingungen schaffen.
#135
Wir lehnen eine vorzeitige Öffnung unseres Arbeitsmarktes für Arbeitnehmer aus den neuen Mitgliedstaaten der EU ab.


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