Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.03.2026 PDF
#95
Die schwere Krise an den Finanzmärkten hat gezeigt, wie schnell sich eine falsche Marktentwicklung in einem Land weltweit auswirken kann und wie sehr die weltweite Vernetzung der Finanzmärkte vorangeschritten ist.
#96
Wenn die Europäische Union geschlossen handelt, kann sie die Führungsrolle für die Neuordnung der Finanzmärkte nach unserem bewährten Modell übernehmen.
#97
Europa darf die nun erforderlichen Entscheidungen nicht den USA und den anderen Wirtschaftsräumen überlassen.
#98
Wir wollen die Werte der Freiheit, aber auch der Verantwortung als Grundprinzipien des internationalen Finanzmarktes durchsetzen.
#99
Es muss klar sein, nach welchen Kriterien Rating-Agenturen arbeiten und bewerten.
#100
Mehr Transparenz ist auch auf den internationalen Finanzmärkten nötig.
#101
Neues Vertrauen ist nur möglich, wenn auch die Akteure der Finanzbranche für Fehlentscheidungen zur Verantwortung gezogen werden.
#102
Wir wollen einen neuen, transparenteren Rahmen für Europas Finanzmärkte und eine wirksame Zusammenarbeit der nationalen Bankenaufsichten im Rahmen der Europäischen Zentralbank.
#103
Wir fordern, dass Europa die Tätigkeit von Managern angesichts der weltweit vernetzten Finanzmärkte strenger reglementiert.
#104
Manager müssen für ihr Tun einstehen und Verantwortung übernehmen.
#105
Ihre Bezahlung soll sich statt am kurzfristigen Börsengewinn am langfristigen Unternehmenserfolg orientieren.
#106
Wir treten dafür ein, dass auch in der Krise die Stabilität des Euros gewahrt bleibt und lehnen eine Aufweichung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes ab.
#107
Bürgernähe erreicht man nur mit Vertrauen.
#108
Ein Beispiel dafür ist der Stabilitäts- und Wachstumspakt, den die CSU gegen viele Widerstände durchgesetzt hat.
#109
Nur durch ihn ist der Euro zu einer verlässlichen und stabilen Weltwährung geworden.
#110
Wir werden den Stabilitäts- und Wachstumspakt auch in Zukunft verteidigen.
#111
Die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank garantiert die Stabilität des Euros.
#112
Wir lehnen deshalb politisch motivierte Beitritte zur Eurozone ohne strikte Einhaltung der Konvergenzkriterien ab.
#113
Deutschland darf nicht von Mitgliedstaaten mit finanziellen Schwierigkeiten in Mithaftung genommen werden.
#114
Nach den Regeln des EU-Vertrags müssen solche Länder ihre Finanzierungsprobleme selbst lösen.
#115
Soweit erforderlich muss Hilfe für solche Staaten unter strengen Auflagen im internationalen Rahmen, zum Beispiel durch den Internationalen Währungsfonds, erbracht werden.
#116
Die Politik der CSU war von Anfang an der Stabilität unserer Währung verpflichtet, zuerst der D-Mark und später dem Euro.
#117
Die Sicherheit der Ersparnisse unserer Bürger hat für uns oberste Priorität.
#118
Gemeinsame Euro- Staatsanleihen würden die Finanzierungskosten Deutschlands wesentlich erhöhen und zu Mehrbelastungen für den deutschen Steuerzahler in Milliardenhöhe führen.
#119
Auch Kreditvergaben durch Mitgliedstaaten mit soliderer Haushalts- und Wirtschaftslage kommen nicht in Betracht.
#120
Angesichts des möglichen finanziellen Mittelbedarfs von Staaten mit existentiellen Schwierigkeiten wäre die Leistungsfähigkeit Deutschlands überfordert.
#121
Für ein Europa der Sozialen Marktwirtschaft Die Soziale Marktwirtschaft zählt zu den gemeinsamen Grundwerten, auf denen die Europäische Union gegründet ist.
#122
Nur die Soziale Marktwirtschaft gibt die richtigen Antworten auf die Herausforderungen der globalen Wirtschaftskrise und das Scheitern von Sozialismus und Spekulationskapitalismus.
#123
Beide haben Wohlstand gefährdet und Arbeitsplätze vernichtet.
#124
Nur eine eindeutige Ausrichtung auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft sichert wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und gewährleistet gleichzeitig den notwendigen sozialen Ausgleich.
#125
Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise müssen die politischen Maßnahmen Vorrang haben, die Arbeitsplätze sichern und neue schaffen.


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