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vom 04.03.2026 PDF
#87
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Dem müssen weitere Schritte zum Bürokratieabbau folgen.
#88Gerade in der aktuellen Wirtschaftskrise darf es keine zusätzlichen Belastungen für Wirtschaft und Arbeitsplätze geben.
#89Wir wollen über Grund und Boden selbst entscheiden.
#90Hier verfügen wir über ausreichende oder bessere Regelungen als die meisten anderen EU-Länder.
#91Wir lehnen deshalb eine Bodenschutzrichtlinie mit neuen bürokratischen Vorgaben ab.
#92Für ein Europa mit stabilem Euro und geregelten Finanzmärkten Europa muss in der Wirtschafts- und Finanzkrise entschlossen handeln.
#93Wir brauchen ein starkes Europa mit einer gemeinsamen Antwort auf die aktuellen Herausforderungen in Europa und der Welt.
#94Wir treten für eine europaweite Verschärfung der Aufsichtsregeln für alle Finanzdienstleister ein.
#95Die schwere Krise an den Finanzmärkten hat gezeigt, wie schnell sich eine falsche Marktentwicklung in einem Land weltweit auswirken kann und wie sehr die weltweite Vernetzung der Finanzmärkte vorangeschritten ist.
#96Wenn die Europäische Union geschlossen handelt, kann sie die Führungsrolle für die Neuordnung der Finanzmärkte nach unserem bewährten Modell übernehmen.
#97Europa darf die nun erforderlichen Entscheidungen nicht den USA und den anderen Wirtschaftsräumen überlassen.
#98Wir wollen die Werte der Freiheit, aber auch der Verantwortung als Grundprinzipien des internationalen Finanzmarktes durchsetzen.
#99Es muss klar sein, nach welchen Kriterien Rating-Agenturen arbeiten und bewerten.
#100Mehr Transparenz ist auch auf den internationalen Finanzmärkten nötig.
#101Neues Vertrauen ist nur möglich, wenn auch die Akteure der Finanzbranche für Fehlentscheidungen zur Verantwortung gezogen werden.
#102Wir wollen einen neuen, transparenteren Rahmen für Europas Finanzmärkte und eine wirksame Zusammenarbeit der nationalen Bankenaufsichten im Rahmen der Europäischen Zentralbank.
#103Wir fordern, dass Europa die Tätigkeit von Managern angesichts der weltweit vernetzten Finanzmärkte strenger reglementiert.
#104Manager müssen für ihr Tun einstehen und Verantwortung übernehmen.
#105Ihre Bezahlung soll sich statt am kurzfristigen Börsengewinn am langfristigen Unternehmenserfolg orientieren.
#106Wir treten dafür ein, dass auch in der Krise die Stabilität des Euros gewahrt bleibt und lehnen eine Aufweichung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes ab.
#107Bürgernähe erreicht man nur mit Vertrauen.
#108Ein Beispiel dafür ist der Stabilitäts- und Wachstumspakt, den die CSU gegen viele Widerstände durchgesetzt hat.
#109Nur durch ihn ist der Euro zu einer verlässlichen und stabilen Weltwährung geworden.
#110Wir werden den Stabilitäts- und Wachstumspakt auch in Zukunft verteidigen.
#111Die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank garantiert die Stabilität des Euros.
#112Wir lehnen deshalb politisch motivierte Beitritte zur Eurozone ohne strikte Einhaltung der Konvergenzkriterien ab.
#113Deutschland darf nicht von Mitgliedstaaten mit finanziellen Schwierigkeiten in Mithaftung genommen werden.
#114Nach den Regeln des EU-Vertrags müssen solche Länder ihre Finanzierungsprobleme selbst lösen.
#115Soweit erforderlich muss Hilfe für solche Staaten unter strengen Auflagen im internationalen Rahmen, zum Beispiel durch den Internationalen Währungsfonds, erbracht werden.
#116Die Politik der CSU war von Anfang an der Stabilität unserer Währung verpflichtet, zuerst der D-Mark und später dem Euro.
#117Die Sicherheit der Ersparnisse unserer Bürger hat für uns oberste Priorität.
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