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vom 15.01.2026 PDF
#318
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Die Förderung der energetischen Nutzung von Biomasse sowohl im Strom/Wärmebereich wie bei den Biokraftstoffen dürfen die Wettbewerbsfähigkeit der Nahrungs- und Futtermittelproduktion nicht beeinträchtigen und nicht zu einer Flächenkonkurrenz führen.
#319Nachwachsende Rohstoffe, z.
#320Holz aus Kurzumtriebsplantagen, und organische Reststoffe können in vielfältiger Form zur Energiegewinnung eingesetzt werden.
#321Wie bei der landwirtschaftlichen Produktion zu Ernährungszwecken sind auch hier die Nachhaltigkeit der Produktion und eine größtmögliche Effizienz im Sinne des Klimaschutzes zu gewährleisten.
#322Im Rahmen der gegenwärtigen Diskussion um Biokraftstoffe setzt sich die FDP für eine sachliche Herangehensweise ein.
#323Die von der Bundesregierung eingeführte Zwangsbeimischung beeinflusst besonders die Lebensmittelindustrie negativ.
#324Die bisher praktizierte unzuverlässige Steuerpolitik/Förderpolitik schadet sowohl der heimischen Landwirtschaft, als auch der nachgelagerten Biokraftstoffbranche.
#325Deshalb befürworten wir nur eine zeitlich befristete Steuerbefreiung von Biokraftstoffen.
#326Die FDP fordert: weitere marktwirtschaftliche Reformen sowie eine Stärkung der Eigentumsrechte landwirtschaftlicher Unternehmer eine Ausrichtung der GAP an den Kriterien der Nachhaltigkeit der Produktion und der größtmöglichen Effizienz im Sinne des Klimaschutzes eine Sicherung der Direktzahlungen der ersten Säule bis 2013 aus Gründen der Planungssicherheit und Verlässlichkeit einen umfassenden Bürokratieabbau und eine deutliche Vereinfachung, insbesondere im Bereich der Cross-Compliance eine 1:1-Umsetzung der europäischen Richtlinien anstelle nationalen Draufsattelns und besonders scharfer nationaler Auslegung den Ausstieg aus der Milchquote zum 31.
#327März 2015, inkl.
#328adäquater Maßnahmen zur Vorbereitung des Ausstiegs die Abschaffung von nicht fachgerecht begründeten Innovationsblockaden im Umgang mit der Grünen Gentechnik den Ausstieg aus den Exportsubventionen und aus produktabhängigen Stützungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik die vollständige Umsetzung des FDP-Modells der Kulturlandschaftsprämie 9.
#329Wie soll die EU die Verbraucher schützen.
#330Verbraucherschutz findet heute nicht mehr nur national statt, sondern zunehmend im europäischen Rahmen.
#331Wir Liberale setzen uns für ein hohes Verbraucherschutzniveau in Europa ein.
#332Ziel ist es, die Gesundheit und den Schutz der Verbraucher beim Kauf von Produkten ebenso im Blick zu haben, wie den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr.
#333Das liberale Verbraucherbild ist geprägt vom Gedanken des mündigen und eigenverantwortlichen Marktteilnehmers.
#334Dieses Leitbild bedeutet, dass wir den Verbrauchern etwas zutrauen und ihnen ihren Entscheidungsspielraum lassen.
#335Verbraucher haben nicht nur den Wunsch nach sicheren Produkten, sondern auch nach transparenten und fairen Bedingungen auf den Märkten.
#336Wir wollen die Menschen im Markt stärken, so dass sie klug und selbstbewusst entscheiden können.
#337Was sie dazu brauchen, sind unabhängige Informationen, Bildung und Beratung.
#338Die FDP will daher die Arbeit der Verbraucherzentralen und auch des Europäischen Ombudsmanns stärken, damit sie den steigenden Beratungsbedürfnissen nachhaltig gerecht werden können.
#339In der EU werden wir uns für die Vereinheitlichung der europäischen Standards in bestimmten Kernbereichen einsetzen, damit Verbraucher und Unternehmen Rechtssicherheit auch dann haben, wenn Produkte und Dienstleistungen aus anderen Ländern des Binnenmarktes genutzt werden.
#340Die FDP fordert: eine Verbraucherpolitik, die von einem mündigen Bürger ausgeht die Stärkung der Verbraucherinformation und Verbraucherbildung funktionierenden Verbraucherschutz im Binnenmarkt eine Vereinheitlichung der europäischen Verbraucherschutzvorschriften in den Kernbereichen (Fristen, Widerrufsrechte, Belehrungspflichten) Verzicht auf weitere Werbeverbote die Arbeit der Verbraucherzentralen zu stärken Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher bei unerlaubter Telefonwerbung 10.
#341Wie soll der europäische Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts aussehen.
#342Die europäische Einigung stellt die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten vor zwei Herausforderungen: Zum einen müssen sie die Sicherheit ihrer Bürger auch bei offenen Grenzen weiterhin gewährleisten.
#343Zum anderen müssen sie sicherstellen, dass die Bürger ihre Rechte auch grenzüberschreitend effektiv durchsetzen können.
#344Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit der Polizeien, Staatsanwaltschaften und Gerichte.
#345Hierzu ist in den vergangenen Jahren eine Vielzahl europäischer Rechtsinstrumente geschaffen worden: Wer zur Durchsetzung seiner Rechte auf die Gerichte angewiesen ist, hat damit klare Vorgaben, welches Land für den Rechtsstreit zuständig ist.
#346Es gibt einheitliche Regeln, nach welcher mitgliedstaatlichen Rechtsordnung der Streit gelöst wird.
#347Und es wird sichergestellt, dass die ergangenen Urteile in jedem anderen Mitgliedstaat anerkannt und vollstreckt werden.
#348Ebenso wurde im Bereich der Strafverfolgung die Zusammenarbeit zwischen den Behörden der Mitgliedstaaten vertieft.
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