Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.01.2026 PDF
#293
Ein mehr an bürokratischer Regulierung hilft nicht, das Vertrauen in die EU zu stärken.
#294
Gut gemeinte Verbesserungsvorschläge auf EU32 Ebene führen gerade in der Sozialpolitik schnell zu Bevormundung und Gleichmacherei, die an den individuellen Bedürfnissen der Bürger vorbei gehen.
#295
Europa wird die Herausforderung des demografischen Wandels nur bewältigen, wenn es gelingt, die Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft entschieden besser zu nutzen als bisher.
#296
Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft älterer Menschen zu aktivieren ist nur möglich durch Erhaltung und Erweiterung ihrer gesellschaftlichen Mitwirkungsmöglichkeiten.
#297
Die EU-Programme zum lebenslangen Lernen sowie die Maßnahmen des Europäischen Sozialfonds sind entsprechend auszurichten.
#298
Die FDP fordert: ein soziales Europa auf marktwirtschaftlicher Grundlage Sozialpolitik nah am Menschen die Verantwortung für soziale Reformen bei den Mitgliedstaaten einen fairen Wettbewerb der Arbeitsmarkt- und Sozialsysteme gegenseitiges voneinander Lernen innerhalb der Europäischen Union Programme zur europaweiten Förderung von Projekten, die zu Vielfalt und Toleranz beitragen Innovations- und Bildungsförderung statt strukturerhaltender Subventionen Umwidmung des Globalisierungsfonds zu Mitteln für Forschung und Entwicklung 8.
#299
Welche Zukunft für die Gemeinsame Agrarpolitik.
#300
Der starke Anstieg der Nahrungsmittelpreise im Jahr 2008 zeigt deutlich, dass in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten notwendige Investitionen in die Landwirtschaft unterblieben sind und Reformen hin zu einer leistungsfähigen und unternehmerischen Landwirtschaft nicht energisch genug angegangen wurden.
#301
Dabei sollte die ländliche Entwicklung nicht als Teil einer Wirtschaftsstruktur betrachtet werden, von der sich die Industriegesellschaft allmählich verabschiedet, sondern als elementar für die zukünftige Nahrungsmittel- und Energieversorgung in der Welt.
#302
Deutschland und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, mit ihren vorzüglichen agrarischen Standortfaktoren, stehen vor einer Renaissance des ländlichen Raumes.
#303
Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) hat sich in den Jahren seit der Reform von 2003 grundlegend gewandelt.
#304
Mit der teilweisen Umsetzung des FDP-Modells einer Kulturlandschaftsprämie sind wichtige Voraussetzungen für eine leistungsfähige, effiziente und unternehmerische Landwirtschaft geschaffen worden.
#305
Nach der Halbzeitüberprüfung der GAP-Reform („Gesundheitscheck“) muss diese erfolgreiche Politik fortgesetzt werden.
#306
Durch weitere marktwirtschaftliche Reformen, Vereinfachung und Entbürokratisierung müssen Land- und Ernährungswirtschaft sowie die ländlichen Räume nachhaltig gestärkt werden.
#307
Liberale Grundprinzipien für eine zukunftsweisende europäische Landwirtschaft orientieren sich am Leitbild des unternehmerischen, eigenverantwortlichen Landwirts.
#308
Die Potentiale des kompletten Spektrums von moderner „Hightech-Landwirtschaft“ bis zum ökologischen Landbau müssen genutzt werden.
#309
Unsere Landwirte kennen Standortfaktoren und Produktionstechnologien selbst am besten.
#310
Gesetzliche Regulierungen dürfen deshalb nicht die Land- und Forstwirtschaft belasten, sondern müssen verhältnismäßig sein und sie im Wettbewerb stärken.
#311
Der moderne Landwirt muss in die Lage versetzt werden, die Chancen des Marktes zu nutzen und darf nicht durch einen überbordenden Verwaltungsaufwand daran gehindert werden.
#312
Nur dann werden sich effiziente landwirtschaftliche Produktionsverfahren, basierend auf einer leistungsfähigen Agrarforschung, auf nationaler und internationaler Ebene durchsetzen und helfen, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren.
#313
Nicht zuletzt die am meisten von Hunger und Armut betroffenen Schwellen- und Entwicklungsländer könnten von einem systematischen Wissenstransfer profitieren.
#314
Dazu sollte auch die verantwortbare Nutzung der Grünen Gentechnik gehören, da sie Umweltbelastungen vermindert, die Ernährungssicherung und die Qualität von Nahrungsmitteln verbessert, sowie Pflanzen für die industrielle Nutzung als nachwachsender Rohstoff optimieren kann.
#315
Schließlich ist ein Abschluss der WTO-Welthandelsrunde im Interesse der heimischen Land- und Ernährungswirtschaft sowie der Entwicklungsländer.
#316
Die Lebensmittelproduktion für den heimischen Verbrauch in Deutschland und der EU bleibt weiterhin die vorrangige Aufgabe der Landwirtschaft.
#317
Sie hat außerdem in großem Maße Bedeutung im Klima- und Landschaftsschutz.
#318
Die Förderung der energetischen Nutzung von Biomasse sowohl im Strom/Wärmebereich wie bei den Biokraftstoffen dürfen die Wettbewerbsfähigkeit der Nahrungs- und Futtermittelproduktion nicht beeinträchtigen und nicht zu einer Flächenkonkurrenz führen.
#319
Nachwachsende Rohstoffe, z.
#320
Holz aus Kurzumtriebsplantagen, und organische Reststoffe können in vielfältiger Form zur Energiegewinnung eingesetzt werden.
#321
Wie bei der landwirtschaftlichen Produktion zu Ernährungszwecken sind auch hier die Nachhaltigkeit der Produktion und eine größtmögliche Effizienz im Sinne des Klimaschutzes zu gewährleisten.
#322
Im Rahmen der gegenwärtigen Diskussion um Biokraftstoffe setzt sich die FDP für eine sachliche Herangehensweise ein.
#323
Die von der Bundesregierung eingeführte Zwangsbeimischung beeinflusst besonders die Lebensmittelindustrie negativ.


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