Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.01.2026 PDF
#170
Wir werden uns gegen jeden Angriff wenden, der die Unabhängigkeit der EZB in Frage stellt.
#171
Der Abbau überbordender Bürokratie ist – auch dank der FDP – in den Mittelpunkt europäischer Politik gerückt.
#172
Was über Jahrzehnte gewuchert ist, muss zurechtgestutzt werden.
#173
Hiervon profitieren besonders der Mittelstand, Selbständige und Freie Berufe.
#174
Als Rückgrat unserer Gesellschaft müssen sie in der Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und nicht durch komplizierte und überflüssige Regeln belastet werden.
#175
Mit Sorge beobachtet die FDP Versuche, Europas freiheitliche Marktwirtschaft einzuengen.
#176
Wir wissen: In funktionierenden Märkten gefährden staatliche Interventionen die Vorteile für Wirtschaft und Verbraucher.
#177
Staatliches Eingreifen muss sich daher auf Fälle von Marktversagen beschränken.
#178
Pläne einer europäischen „Wirtschaftsregierung“ mit Verstaatlichung ganzer Branchen lehnen wir strikt ab.
#179
Kernaufgabe der EU ist es, die Funktionsfähigkeit des Marktes durch ein Mindestmaß an Gesetzgebung sicherzustellen, die dem Bürger verständlich ist und unsere Wirtschaft nicht belastet.
#180
Ziel ist es, nicht mehr, sondern weniger und bessere Rechtsetzung in Europa zu schaffen.
#181
EU-Gesetze erreichen nur bei konsequenter Umsetzung durch Mitgliedstaaten ihr Ziel: z.
#182
auf dem Strom- und Gasmarkt Monopolstrukturen aufzubrechen, in der Telekommunikation und im Verkehr mehr Wettbewerb zu schaffen und damit Preise zu senken.
#183
Die FDP setzt sich daher für die konsequente Vereinfachung und Umsetzung bestehender Gesetze ein.
#184
Die FDP fordert: die Vollendung des Binnenmarkts für das 21. Jahrhundert ein klares Bekenntnis zum freien und unverfälschten Wettbewerb in der EU: Wettbewerb schafft Wohlstand weitere Liberalisierung der Märkte und Abbau noch bestehender Beschränkungen weitere Liberalisierung des Dienstleistungssektors weniger Regulierung, mehr Wettbewerbssicherung Wettbewerb in der Steuer-, Wirtschafts- und Finanzpolitik eine konsolidierte Körperschaftssteuerbemessungsgrundlage eine unabhängige Geldpolitik und uneingeschränktes Festhalten an der Verpflichtung der EZB auf Preisstabilität eine einheitliche EU-weite Bankenaufsicht, die bei der EZB anzusiedeln ist eine deutlich verstärkte und effektivere Zusammenarbeit der nationalen Finanzaufsichten im globalen Rahmen verbesserte Vorschriften für Banken in den Bereichen Risikobewertung, Eigenkapitalausstattung, Bilanzierung die Stärkung des Internationalen Währungsfonds und der Banken für Internationalen Zahlungsausgleich ein robustes und krisensicheres Finanzmarktsystem gleichartige Umsetzung von EU-Recht in der gesamten EU volle Ausschöpfung des im elektronischen Handel enthaltenen Potentials (B2C, C2C) in der EU anwenderfreundliche Gestaltung des Vergaberechts europäische Regelungen zur Energieversorgungssicherheit, z.
#185
durch den Bau der Nabucco-Pipeline europäische Märkte für Gas und Strom mit echtem Wettbewerb 5.
#186
Bildung, Kultur und Kreativität: Wie Europas Vielfalt stärken und weiterentwickeln.
#187
ist das „Europäische Jahr der Kreativität und Innovation“.
#188
Kulturelle Vielfalt und Kreativität sind der Nährboden des europäischen Zusammenwachsens.
#189
Einheit in Vielfalt war und bleibt die liberale Leitvision für Europa.
#190
Kulturelle Vielfalt prägt das Leben der Menschen in Europa.
#191
Deshalb darf die EU nicht die Zuständigkeit für Bildungspolitik bekommen: Das Subsidiaritätsprinzip ist einzuhalten.
#192
Kultur ist ohne Freiheit nicht denkbar.
#193
Kultur und Bildung sind eng miteinander verwoben.
#194
Bildung ist von jeher der Schlüssel zur Freiheit und zum gesellschaftlichen Aufstieg.
#195
Wir brauchen ein flexibles und leistungsfähiges, intelligent organisiertes Bildungssystem.
#196
In Europa können wir von guten Beispielen und erfolgreichen Modellen lernen, z.
#197
die Möglichkeit zu schaffen, dass Kinder früher spielerisch Fremdsprachen erlernen.
#198
Hierbei könnten die Europaschulen Modellcharakter für Ballungsräume haben.
#199
Sprache ist das entscheidende Instrument für die Vermittlung von Bildung und Kultur.
#200
Die Fähigkeit, sich über die Kenntnis der Muttersprache hinaus in weiteren Sprachen der Europäischen Union verständigen zu können, ist daher eine wichtige Voraussetzung für das weitere Zusammenwachsen innerhalb der europäischen Nationen.


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