Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.01.2026 PDF
#155
Jeder fünfte Arbeitsplatz in Deutschland hängt am Export.
#156
Zwei Drittel der deutschen Exporte gehen in den europäischen Binnenmarkt – deshalb ist Deutschland Exportweltmeister.
#157
Damit dies auch so bleibt, muss die Europäische Union weiter konsequent an der Vollendung des Binnenmarktes arbeiten und den Rahmen für einen funktionierenden Wettbewerb bieten.
#158
Für die Verbraucher ist die Marktöffnung wichtiger Wirtschaftsbereiche, die zu sinkenden Preisen, höherer Qualität und mehr Auswahl führt, ein großer Fortschritt.
#159
Durch funktionierenden Wettbewerb werden so Innovation und Wachstum, aber auch die Wohlfahrt der Verbraucher gefördert.
#160
Europa benötigt eine starke Energiepolitik, einschließlich einer gemeinsamen Energieaußenpolitik.
#161
Die zunehmende Relevanz der Versorgungssicherheit und höhere Energiepreise stellen alle Mitgliedstaaten vor dieselben Herausforderungen.
#162
Wir Liberale setzen uns daher für einen integrierten europäischen Ansatz in der Energiepolitik ein.
#163
Die FDP fordert, dass die Netze zur Verteilung von Strom und Gas wirtschaftlich unabhängig von der Energieproduktion geführt und verwaltet werden.
#164
Nur ein gut funktionierender Energiebinnenmarkt wird die Kosten für Bürger und Unternehmen senken.
#165
Die dramatische Krise auf den internationalen Finanzmärkten und die durch sie hervorgerufenen Verwerfungen sind eine Herausforderung für die liberale Wirtschaftsordnung und verlangen nachhaltiges gemeinschaftliches Handeln innerhalb der EU und Konzertierung darüber hinaus.
#166
Staatliche Fehlentscheidungen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik, sowie eine unzulängliche staatliche Finanzaufsicht und das offensichtliche Versagen einiger Banken rufen nicht nach einem neuen Wirtschafts-, vielmehr nach einem reformierten Finanzsystem.
#167
Für uns Liberale ist die Stabilität des Euros ein Garant für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands und Europas.
#168
Ohne den Euro hätte sich die Finanzkrise in Europa noch sehr viel schlimmer niedergeschlagen, denn es wäre durch Währungskursspekulation in einigen Ländern noch eine Währungskrise zur Finanzkrise hinzugekommen.
#169
Wir stehen daher mit Nachdruck für eine einheitliche EU-weite Bankenaufsicht, die bei der Europäischen Zentralbank (EZB) anzusiedeln ist.
#170
Wir werden uns gegen jeden Angriff wenden, der die Unabhängigkeit der EZB in Frage stellt.
#171
Der Abbau überbordender Bürokratie ist – auch dank der FDP – in den Mittelpunkt europäischer Politik gerückt.
#172
Was über Jahrzehnte gewuchert ist, muss zurechtgestutzt werden.
#173
Hiervon profitieren besonders der Mittelstand, Selbständige und Freie Berufe.
#174
Als Rückgrat unserer Gesellschaft müssen sie in der Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und nicht durch komplizierte und überflüssige Regeln belastet werden.
#175
Mit Sorge beobachtet die FDP Versuche, Europas freiheitliche Marktwirtschaft einzuengen.
#176
Wir wissen: In funktionierenden Märkten gefährden staatliche Interventionen die Vorteile für Wirtschaft und Verbraucher.
#177
Staatliches Eingreifen muss sich daher auf Fälle von Marktversagen beschränken.
#178
Pläne einer europäischen „Wirtschaftsregierung“ mit Verstaatlichung ganzer Branchen lehnen wir strikt ab.
#179
Kernaufgabe der EU ist es, die Funktionsfähigkeit des Marktes durch ein Mindestmaß an Gesetzgebung sicherzustellen, die dem Bürger verständlich ist und unsere Wirtschaft nicht belastet.
#180
Ziel ist es, nicht mehr, sondern weniger und bessere Rechtsetzung in Europa zu schaffen.
#181
EU-Gesetze erreichen nur bei konsequenter Umsetzung durch Mitgliedstaaten ihr Ziel: z.
#182
auf dem Strom- und Gasmarkt Monopolstrukturen aufzubrechen, in der Telekommunikation und im Verkehr mehr Wettbewerb zu schaffen und damit Preise zu senken.
#183
Die FDP setzt sich daher für die konsequente Vereinfachung und Umsetzung bestehender Gesetze ein.
#184
Die FDP fordert: die Vollendung des Binnenmarkts für das 21. Jahrhundert ein klares Bekenntnis zum freien und unverfälschten Wettbewerb in der EU: Wettbewerb schafft Wohlstand weitere Liberalisierung der Märkte und Abbau noch bestehender Beschränkungen weitere Liberalisierung des Dienstleistungssektors weniger Regulierung, mehr Wettbewerbssicherung Wettbewerb in der Steuer-, Wirtschafts- und Finanzpolitik eine konsolidierte Körperschaftssteuerbemessungsgrundlage eine unabhängige Geldpolitik und uneingeschränktes Festhalten an der Verpflichtung der EZB auf Preisstabilität eine einheitliche EU-weite Bankenaufsicht, die bei der EZB anzusiedeln ist eine deutlich verstärkte und effektivere Zusammenarbeit der nationalen Finanzaufsichten im globalen Rahmen verbesserte Vorschriften für Banken in den Bereichen Risikobewertung, Eigenkapitalausstattung, Bilanzierung die Stärkung des Internationalen Währungsfonds und der Banken für Internationalen Zahlungsausgleich ein robustes und krisensicheres Finanzmarktsystem gleichartige Umsetzung von EU-Recht in der gesamten EU volle Ausschöpfung des im elektronischen Handel enthaltenen Potentials (B2C, C2C) in der EU anwenderfreundliche Gestaltung des Vergaberechts europäische Regelungen zur Energieversorgungssicherheit, z.
#185
durch den Bau der Nabucco-Pipeline europäische Märkte für Gas und Strom mit echtem Wettbewerb 5.


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